Schluss mit lustig!

Habt ihr die erschreckende ORF-Sendung "Wie tickst Du - Sind Frauen Menschen wie wir?" mit Stermann und Grissemann gesehen?

Wie können wir verändern, dass auch heute noch Frauen wie Männer Schwierigkeiten bekommen, wenn sie nicht mehr willens sind, den klassischen Rollenvorgaben zu entsprechen?
Wie können wir verhindern, dass auch heute noch Frauen wie Männer durch lebensfeindliche Geschlechterklischees daran gehindert werden, sie selbst zu sein?
Wie können wir es endlich schaffen, dass Kinder in eine zeitgemäße gesellschaftliche Realität hineinwachsen, in der sie als Frauen wie Männer gleiche Entfaltungschancen bekommen?

Wir müssen endlich offenen Auges sehen, dass es - aller herbeigeredeten Gleichberechtigung zum Trotz - keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt. Die Gestaltungsmöglichkeiten von Frauen und Männern sind (weltweit) extrem ungleich und gehen zu Lasten des weiblichen Geschlechts.
Und eines ist sicher: niemand der bisher Vorteile hatte, wird freiwillig auf diese verzichten. Es müssen also politische Rahmenbedingungen vorgegeben werden.

Aber auch heute noch fehlt ein deutliches politisches Bekenntnis für die  umfassende Gleichstellung  von Frauen und Männern, das sich auch in den Budgets des Frauenministeriums und der Frauenreferate der einzelnen Länder widerspiegelt - von den Gemeinden ganz zu schweigen!
Auch heute noch wird Frauenpolitik weitgehend "familialisiert", mit dem  Ergebnis  unveränderbarer klischeehafter Einstellungen und Vorurteile hinsichtlich weiblicher und männlicher Rollen in unserer Gesellschaft.
Auch heute noch hält die Diskriminierung  von  Frauen  am  Arbeitsmarkt an (Stichwort: Bewertung von Arbeit/Einkommensunterschiede).
Auch heute noch ...

Schluss mit lustig! Die Debatten müssen wieder lebhafter und lauter werden.

In diesem Sinne - wir sehen uns!

Liebe Grüße aus dem FFS
Iris

Spinnstube

Einladung zur brisanten Gesprächsrunde

Wer betreut eigentlich die Kinder der Frau, die meine Kinder betreut?

mit Mag.a Nicol Gruber

Freitag, 28. Oktober,
19 Uhr

Betreuungsketten bestehen  fast ausschließlich aus weiblichen Betreuungspersonen: So werden beispielsweise die Kinder der in Österreich arbeitenden 24-Stunden-Betreuerinnen in den Herkunftsländern oftmals durch die älteste Tochter oder gegen geringe Bezahlung durch eine andere Verwandte betreut. So entstehen  Betreuungsketten aus drei oder mehr Frauen, wobei in jeder Stufe der Geldwert der Betreuung abnimmt und die letzte Betreuerin oft unbezahlt tätig ist.

Nicol Gruber hat sich in Ihrer Masterarbeit mit der Organisation von Care-Arbeiten in westlichen Wohlfahrtsstaaten beschäftigt. Ihre Analyse zeigt einmal mehr die Notwendigkeit eines umfassenden und durchdachten sozialpolitischen Konzepts zur Gestaltung von Care-Beziehungen auf, welches weder auf Abhängigkeit basiert noch traditionell bestehende Bewertungen und Ausbeutungen fortschreibt.

Eintritt frei!

Du kannst Dich wehren!

1 ganzer Tag Selbstverteidigung von Frauen für Frauen

Samstag, 19. November,
9 – 18 Uhr, Turnsaal der VS Ebensee

Mädchen und Frauen lernen auch in unserer Kultur, dass sie Gefahr laufen sexueller Gewalt ausgesetzt zu sein, wenn sie sich nicht „vorsichtig“ verhalten; ein Unsicherheitsgefühl, das weibliches Leben begleitet. Frauen haben aus diesem Grund eine Selbstverteidigungstechnik speziell für Frauen entwickelt, die auf sozialisationsbedingte Widersprüche eingeht. So gehören die Auseinandersetzung mit Angst, Passivität und Hemmungen sich zu wehren genauso zu den Inhalten des Trainings wie Ausweich-, Abwehr- und Befreiungsübungen, sowie Strategien zum Selbstschutz, um das individuelle Sicherheitsgefühl zu stärken. Mag.a Franziska Wührer vermittelt den Teilnehmerinnen, dass sie auch ohne sportliche Vorkenntnisse ausreichend Kraft und Geschicklichkeit besitzen, um körperliche Gewalt erfolgreich abwehren zu können.

Teilnahmegebühr: € 50,- /erm. € 45,-

Anmeldeschluss 4. November.

Am besten gleich anmelden: Tel. 06133 4136 oder verein@frauenforum-salzkammergut.at

Aus unserer Radioredaktion

Angesprochen statt mitgemeint!

„Frauen sind in unserer Sprache besser versteckt als unter einer Burka“, erklärt Luise F. Pusch. Seit Jahrzehnten kämpft die Hannoveranerin für die „Entpatrifizierung“ der deutschen Sprache ... Hier zu hören: ein Gespräch der Kolleginnen von SpaceFemFM mit der deutschen Schriftstellerin und Linguistin Luise F. Pusch – eine der bekanntesten und konsequentesten VertreterInnen feministischer Sprachpolitik – über die Macht der Sprache und geschlechtergerechte Lösungsansätze.

Nur auf unserer Website zu finden!

Foto Interview Bgm Siller

Selbstbewusste Ebenseerinnen :-)

Also wir meinen: Es spricht ziemlich viel dafür, dass die Ebenseerinnen selbstbewusster sind als Frauen anderswo - schließlich wissen die Ebenseerinnen, dass sie mit dem Frauenforum Salzkammergut eine starke Partnerin an ihrer Seite haben wenn es darum geht ihre Interessen zu vertreten und ihnen Räume zu öffnen: von ausgesuchten feministischen Veranstaltungen, über die individuelle Beratung in schwierigen Lebenslagen bis hin …

Mehr...

Spannendes auch woanders!

Lesung mit Christine Haiden

Donnerstag, 20. Oktober,
18 Uhr

Franz-Keim-Str. 1, Gmunden (ehemalige GKK)

Leben, in seinen fröhlichsten und schmerzhaftesten Facetten wurden gesucht. Und aus eben jenem haben 17 Frauen aus dem Salzkammergut erzählt - menschlich, einzigartig und ungewöhnlich.

Lesung aus dem Buch: ungewöhnlich - gewöhnlich. Wie Frauen werden was sie sind.

---

Frauenlandesrätin Gerstorfer lädt zum

Zukunftsforum

Freitag, 25. November, ab 17:00 Uhr, in der Tabakfabrik Linz

Beim diesjährigen, bereits sechsten Zukunftsforum OÖ konnte als Hauptreferent Herr Prof.Mag. Peter Zellmann, Leiter des Instituts für Freizeit- und Tourismusforschung in Wien gewonnen werden. Herr Professor Zellmann referiert zum Thema "Die Arbeitswelten der Zukunft mit speziellem Focus auf das Zeitalter der Frauen!"

Weiters wird uns die bekannte Bestsellerautorin Vea Kaiser mit ihrer außergewöhnlichen und sympathischen Persönlichkeit Anstöße dazu geben, über die Welt von morgen nachzudenken.

Frauenvereine in der Region

Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut / Bad Ischl

Die Frauenberatungsstelle im Sozialzentrum von Bad Ischl versteht sich als Anlaufstelle und Informationsdrehscheibe für Mädchen und Frauen im gesamten Inneren Salzkammergut. Der Arbeitsschwerpunkt der Kolleginnen liegt auf ihrer hoch professionellen Beratungstätigkeit.

Insel - Mädchen- und Frauenzentrum / Scharnstein

Die INSEL startet diesen Herbst mit neuem Erscheinungsbild und der Kraft der langen INSEL-Geschichte durch!
In der INSEL finden immer wieder Veranstaltungen zu verschiedensten Themen statt. Dabei geht es um Wissensvermittlung, Reflexion und praktische Tipps.
1x im Monat gibt es ein Infomail und die Inselzeitung kommt im September und Februar in die Briefkästen!

Frauen in Bewegung / Gmunden

Die Kolleginnen in Gmunden schnüren abwechslungsreiche Programme! Vom Nähcafé bis hin zur Diskussion über Migration. Am besten gleich anschauen oder sich das Programm per Post zusenden lassen :-)

---

 

Wir bieten anonyme und kostenfreie Beratung in schwierigen Lebenssituationen!

 

Einfach anrufen unter:

06133 4136