Zündstoff für den lila Herbst

Logo feminism loadedDieser Herbst wird so feministisch wie noch selten. Nicht nur, dass vom 1. – 8. Oktober die Eintragungswoche für das frauen*volksbegehren 2.0 steigt, zeitgleich startet bei uns die Wanderausstellung feminism loaded des AEP aus Innsbruck (Arbeitskreise Emanzipation und Partnerschaft).
Für Zünd- und Diskussionsstoff sorgen dann nicht nur 10 bunte Roll-Ups mit Titeln wie: Mind the Gap (Lohnschere), No Go (Gewalt gegen Frauen), Who Cares (Sorgearbeit) oder Barbie meets Ken (Rollenbilder), sondern auch die  heiteren, empörten, analytischen, kämpferischen, kritischen, ironischen, nachdenklichen, witzigen und bisweilen zornigen Geschichten des Frauenkollektivs RitClique, die aus ihrem Buch Zündende Funken lesen werden.1970er Jahre zwei Frauen auf Demo

Ausstellungseröffnung und Lesung sind am Montag, den 1. Oktober, um 19 Uhr, bei Brot & Wein, Eintritt frei.

Übrigens: feminism loaded wird bis 28. Oktober zu sehen sein und kann dienstags & mittwochs 9 – 12 Uhr, donnerstags 16 – 20 Uhr oder auf Anfrage besichtigt werden.

Feminsmus – braucht’s denn das?

JA – das braucht’s, weil gerade die ländliche Region immer noch sehr stark in den Traditionen verhaftet ist – und diese traditionellen patriarchalen Strukturen einem gleichberechtigten Leben nur ungern Raum geben.

Kommentar unserer Obfrau Guggi Spitzer

Hartnäckig halten sich überkommene Rollenbilder – immer eingebettet in einem Brauchtumskorsett, das die Regeln des Zusammenlebens beherrscht.
Feminismus verändert diese Strukturen, weil Feminismus für ein gleichgestelltes Leben in sozialen, ökonomischen, kulturellen und politischen Belangen spricht.
Gerade die ländliche Region braucht den Feminismus, denn die Landflucht ist weiblich – und in Konsequenz dazu ist mitzudenken, dass wenn die Frauen von hier weggehen, sie die nächste Generation bereits mitnehmen!
Feminismus will Fairness für alle Beteiligten – Ziel ist nicht eine weibliche Welt, sondern ein gutes Leben „ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn“ – wie es Johanna Dohnal formulierte.
Feminismus führte keine Kriege, ließ niemanden verhungern, tötete nicht.
Feminismus stritt für Bildung, für das Wahlrecht, für bessere Arbeitsbedingungen, für Gewaltfreiheit.
Warum also das große gesellschaftliche Fragezeichen, ob wir das heutzutage noch brauchen?
Feminismus braucht’s!
Darum braucht’s auch Deine Unterschrift fürs frauen*volksbegehren
vom 1. – 8.10.2018!
Guggi Spitzer
Obfrau des FFS

Banner des frauenvolksbegehrens