Newsletta 1/2019

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“Für den besten Schutz der Frauen vor Mord, häuslicher Gewalt, sexuellen Übergriffen und Belästigungen müssen Frauen gleichwertig und unabhängig sein.”, sagt Lena Jäger, Sprecherin des frauenvolksbegehrens 2018 und Recht hat sie!

Wir arbeiten seit 25 Jahren daran die unzähligen ungeschriebenen Gesetze in unseren Köpfen und Herzen, Stück für Stück außer Kraft zu setzen. Jene ungeschriebenen Gesetze, die im erlebten Widerspruch zu unserer, im Verfassungsrang stehenden, so stolz vor uns her getragenen, Gleichberechtigung von Frau und Mann stehen.
Gewalt gegen Frauen ist kein importiertes Problem, sondern gedeiht auf dem Boden unserer Frauen verachtenden Kultur. Ja, wir sollten dieser schmerzhaften Analyse der Queer-Feministin Laurie Penny einmal ins Auge schauen und ihr ein Stück Raum geben!
Oder was ist es anderes als Verachtung, wenn die Kompetenz von Frauen grundsätzlich in Frage gestellt wird, sobald sie sich an Arbeitsbereiche heranwagen, die Männer bislang unter sich aufgeteilt haben.
Und ist es etwa keine Verachtung, wenn “Mädchen” als erniedrigendes Schimpfwort von Männern untereinander benutzt wird?
Und hat es nichts mit Verachtung zu tun, wenn eine Sprache, die Frauen anspricht, anstatt sie nur “mit-zu-meinen”, lächerlich gemacht wird?

Um so wichtiger, dass es Orte wie das FFS gibt, wo Frauen diesen erlebten Widerspruch zwischen Gleichberechtigung und Geschlechtergerechtigkeit aus rechtlicher Sicht auf der einen und erlebtem Alltag auf der anderen Seite, aus- und ansprechen können und vor allem: daran arbeiten, die diesbezügliche Schere zwischen Schein und Sein eines Tages zu schließen!
Und so fragen wir Dich, willst Du dabei sein, wenn wir an den Fundamenten des Patriarchats rütteln?
Wir geloben zu Land und auf dem Wasser miteinander sehr viel Spaß zu haben! Dein Ja sei uns Ansporn und Verpflichtung zugleich.
Wir freuen uns schon auf Dich!
Liebe Grüße im Namen des FFS
Iris

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Trau di!, Samstag, 2. Februar 2019 | 17-19 Uhr

“Trau di !” ist eine abendliche Schifffahrt über den Traunsee. Mit an Bord die preisgekrönte Extrem-Lichtkünstlerin Starsky, die diesmal mit ihrem für diese Zwecke umgebauten Scheinwerfer gigantische Projektionen: Farbe, Form, Wort und Licht, an die Felswände des Traunsteins und das raue Wasser des Traunsees prallen lassen wird. Zu erwarten sind feministische Textinterventionen, die auf- und abtauchen, welche die sie umgebende Landschaft, durchbrechen, dynamisieren und fragmentieren. Im Zusammenspiel entstehen nie gesehene Bilder aus Landschaft und Projektion, flüchtig bewegte Lichtgedichte von Selbstbestimmung, Widerstand und Vision. Musikalisch untermalt von der österreichischen Pionierinnen der elektronischen Musik, der Musikerin und Komponistin Elisabeth Schimana

Eine Ode an die Selbstbestimmung – allen widerständigen und gesellschaftskritischen Menschen* gewidmet, die Dominanz- und Machtverhältnisse in Frage stellen und gegen Ideologien der Ungleichwertigkeit antreten, und ihr Leben der Achsel des Guten (Starsky) widmen!

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Treffpunkt: Ebensee Landungsplatz, Samstag, 2. Februar, 17 Uhr Ein Projekt von Starsky in Zusammenarbeit mit FIFTITU% und dem Frauenforum Salzkammergut, finanziell ermöglicht von
Bundeskanzleramt | Land OÖ | Linz Kultur

Samstag, 2. Februar 2019 | 17-19 Uhr

Ein- und Ausstieg: Ebensee Landungsplatz Schiffstation Schifffahrt mit der MS Poseidon von Traunsee Schifffahrt Karlheinz Eder