Feminsmus – braucht’s denn das?

JA – das braucht’s, weil gerade die ländliche Region immer noch sehr stark in den Traditionen verhaftet ist – und diese traditionellen patriarchalen Strukturen einem gleichberechtigten Leben nur ungern Raum geben.

Kommentar unserer Obfrau Guggi Spitzer

Hartnäckig halten sich überkommene Rollenbilder – immer eingebettet in einem Brauchtumskorsett, das die Regeln des Zusammenlebens beherrscht.
Feminismus verändert diese Strukturen, weil Feminismus für ein gleichgestelltes Leben in sozialen, ökonomischen, kulturellen und politischen Belangen spricht.
Gerade die ländliche Region braucht den Feminismus, denn die Landflucht ist weiblich – und in Konsequenz dazu ist mitzudenken, dass wenn die Frauen von hier weggehen, sie die nächste Generation bereits mitnehmen!
Feminismus will Fairness für alle Beteiligten – Ziel ist nicht eine weibliche Welt, sondern ein gutes Leben „ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn“ – wie es Johanna Dohnal formulierte.
Feminismus führte keine Kriege, ließ niemanden verhungern, tötete nicht.
Feminismus stritt für Bildung, für das Wahlrecht, für bessere Arbeitsbedingungen, für Gewaltfreiheit.
Warum also das große gesellschaftliche Fragezeichen, ob wir das heutzutage noch brauchen?
Feminismus braucht’s!
Darum braucht’s auch Deine Unterschrift fürs frauen*volksbegehren
vom 1. – 8.10.2018!
Guggi Spitzer
Obfrau des FFS

Banner des frauenvolksbegehrens