Wie alle wissen

…. sammeln wir ja gerade im Rahmen unseres Projektes „Eine von uns“ Geschichten von und über Frauen. Die zentrale Frage lautet: Welche Frauen haben mich in meinem Leben geprägt? Bewusst wollen wir jenen Frauen die Ehre erweisen, welche uns den Weg bereitet, den Rücken gestärkt, den Platz ermöglicht haben. Schicke uns doch auch Deine Geschichte!  Ein Satz, eine kurze Episode, eine längere Erzählung. Dazu ein Foto von Dir und der Frau, die Dir wichtig ist, voilá. Du kannst uns auch anrufen, unter: 06133 4136, oder ein E-Mail schreiben oder uns die Geschichte vor Ort erzählen, beim großen Frauenfest, am 8. März in Ebensee!

Ludmilla hat uns zum Beispiel ihre Geschichte geschickt:

Ludmilla Nowak-Herndl über Maria Pichler, geb.Krapf

Foto von Maria PichlerMaria Krapf (später Pichler) war die Frau, die mir ermöglicht hat, dass ich bezüglich Berufsausbildung meinen Weg gehen konnte. Sie war meine Volksschullehrerin und hat meine Eltern ab der 3. Klasse darauf hingewiesen, dass ich geeignet wäre, ins Gymnasium zu gehen und zu studieren. Für meine Eltern kam aber nur eine Lehre in Frage, da ihre finanzielle Situation sehr beschränkt war und sie der Meinung waren, dass ich möglichst bald mein eigenes Geld verdienen müsste. Als Maria Krapf einsehen musste, dass alle Gespräche mit meinen Eltern nichts bewirkten, meldete sie mich selbst im Gymnasium zur Aufnahmsprüfung an. Ich bekam die Erlaubnis meiner Eltern daran teilzunehmen und erst als das Ergebnis bekannt war (ich hatte in Deutsch am besten von allen abgeschnitten), hatte ich ihr Einverständnis zum Besuch der Mittelschule.
Maria Krapf blieb zeitlebens mit mir in Verbindung. Nach ihrer Pensionierung begann sie zu studieren und schloss ihr Studium in Französisch erfolgreich ab. Sie heiratete spät und pflegte ihren von Beginn an kranken Mann hingebungsvoll. Sie war immer in Bewegung, immer interessiert und bereit zu lernen. Das ist es, was sie mir vorgelebt hat und was einen wichtigen Teil von mir ausmacht: das Wissen, dass das Lernen das ganze Leben begleitet, die Freude, Neues zu erforschen, aber auch die Freude am Vermitteln von Wissen.

Der Umstand, dass ich ihr wohl nie gesagt habe, wie dankbar ich ihr bin, hat mich veranlasst, diese Zeilen an euch zu schicken.

Auf diesem Wege, Maria, danke!

Machen auch Sie mit bei unserem Projekt “Eine von uns” und erzählen Sie uns von Frauen, die für Ihr Leben von Bedeutung waren.

Schicken Sie uns diese Geschichten per Post, oder per mail.

Sie suchen Räume für Ihre Veranstaltung?

Wenn Sie Räumlichkeiten für Seminare, Workshops, Kurse, Klausuren, Fortbildungen, Feiern etc. suchen dann können Sie unseren Veranstaltungsbereich gerne anmieten.

  • Bestuhlung für 50 Personen
  • Seminartische
  • Veranstaltungsbühne (2 x 4 m)
  • Veranstaltungstechnik (Lautsprecher, Funkmikrophon, CD, Casettenlaufwerk, Beamer)
  • WLAN (Internet)
  • Cafeteria (Kaffee-Vollautomat, Extra-Küche).

Bei Interesse kontaktieren Sie uns, unter: 06133 4136

oder per E-Mail unter verein@frauenforum-salzkammergut.at

2012

Weihnachtsgrüße aus dem Frauenforum - Fotocollage Rückblick 2012

16 Tage gegen Gewalt in Ebensee – Die Fahnen wehen wieder!

Die Fahnen "Frei Leben ohne Gewalt" wehen an den Fahnenmasten in Ebensee

Seit 2007 beteiligt sich die Marktgemeinde Ebensee an der weltweiten Fahnenaktion gegen Gewalt an Frauen, die am 25. November, dem Int. Tag gegen Gewalt an Frauen startet und 16 Tage lang, bis zum 10. Dezember, dem Int. Tag der Menschenrechte, andauert.

Die internationale Kampagne macht sich für das Recht auf ein gewaltfreies, gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben aller Frauen und Mädchen stark.

Wichtiger Bestandteil dieser Kampagne ist die Fahnenaktion. Eine bunte Flagge mit der Aufschrift „frei leben ohne gewalt“ weht während der 16 Tage im öffentlichen Raum und macht so auf dieses tabuisierte Thema aufmerksam.

Auch dieses Jahr lädt das Frauenforum Salzkammergut dazu ein, sich an der Fahnenhissung zu beteiligen! Treffpunkt: Rathauspark Ebensee, Sonntag, 25. November, 18 Uhr.

Am häufigsten erleben Frauen Gewalt übrigens in ihrer Familie. Ganze 90 Prozent aller Gewalttaten werden nach Schätzungen der Polizei in der Familie und im sozialen Nahraum ausgeübt. Dabei ist die Dunkelziffer bei familiärer Gewalt sehr hoch und der Eindruck: bei uns gibt es keine Gewalt sehr trügerisch.

Und einen Informationsstand mit zahlreichem aktuellem Material zum Thema finden Sie bis zum 10. Dezember im Gemeindamt Ebensee!

Der lange Arm der Kaiserin, Kino Ebensee, Do. 29. November, 19 Uhr

Ein Foto von der Statute Maria Theresias in Wien
Aufklärung ist ein Tabu.
Verhütung ist ein Tabu

Schwangerschaftsabbruch ist ein Tabu.
Worüber wird dann überhaupt noch geredet?

Gemeinsam mit der Marktgemeinde Ebensee, der Frauenberatungsstelle Bad Ischlund dem Verein Frauen in Bewegung in Gmunden zeigen wir den Dokumentarfilm zur Geschichte des Schwangerschaftsabbruchs in Österreich von Susanne Riegler.

Wann und wo? Am Donnerstag, den 29.11.2012, um 19:00 Uhr, im Kino Ebensee

Der Eintritt ist frei!

Lebenskluge Frauen – ein Workshop mit autobiografischen TextenDie Workshopleiterin Maria Gamsjäger vor einem Flipchart während des Workshops

Weibliche Lebensverläufewaren und sind vielfältig. Autobiografische Texte ermöglichen interessante Einblicke in persönlich bedeutsame Lebensgeschichten von Frauen in ihren jeweiligen Lebenszusammenhängen. Die Lektüre autobiografischer Texte ermöglicht Horizonterweiterungen und Lernerfahrungen, die das eigene Leben bereichern können.

Im Workshop „Lebenskluge Frauen“, der am 22. November 2012 vstattgefunden hat, wurden ausgewählte autobiografische Texte weiblicher Autorinnen gemeinsam gelesen und reflektiert.

Workshopleitung: Mag. Maria Gamsjäger (Kultur- und Alternswissenschafterin)

ungewöhnlich gewöhnlich – Dienstag, 13. November, 19 UhrFotocollage der Lesung mit Christine Haiden
„Ungewöhnlich – gewöhnlich“ heißt das Buch, das die 18jährige Anna Spitzbart aus Pinsdorf herausgegeben hat.Es berichtet von Frauenleben in ihren fröhlichsten und schmerzhaftesten Facetten. Vorgestellt werden 17 Frauen, die Christine Haiden – die die Interviews einfühlsam führte – offen und mitreißend von ihren Gedanken, Sorgen, Entscheidungen und prägenden Erlebnissen erzählten.Die Lesung in Ebensee war gut besucht. Christine Haiden las persönlich und das musikalische Rahmenprogramm wurde von der Sängerin und Komponistin Michaela Schausberger gemeinsam mit dem von ihr geleiteten lms Frauen-/Jugendensemble gestaltet.

Friedisch oder die andere Art zu kommunizieren

Nicola und Thomas Abler - TrainerInnen für Gewaltfreie KommunikationDer Mitmachvortrag zur Gewaltfreien Kommunikation, am 6. Juni im Frauenforum Salzkammergut, stieß aufgroßes Interesse. Nun bieten die zertifizierten TrainerInnen Nicola und Thomas Abler, ein Basisseminar an.

Die geblockte Veranstaltung wird an folgenden Wochenenden stattfinden: 19./20. Oktober, 16./17. November und 7./8. Dezember.

In der Mitte der Woche zur Ruhe kommenMarlies Haas versucht "fremde Schuhe anzuziehen"

Mittwochsmeditation mit Marlies Haas26.09.2012 – 17.10.2012
Zur Ruhe kommen, still sein, entschleunigen, eine Auszeit nehmen. Erleben Sie den Augenblick und seien Sie ganz bei sich. Sie erlernen Techniken, die es Ihnen ermöglichen werden diese Haltung mit in ihren Alltag zu nehmen.
Leitung: Marlies Haas, Entspannungstrainerin, Meditationslehrerin

Grenzenlos Feiern – Sonntag, 23. September 2012

Fotocollage des Grenzenlos Feiern Festes

Fest rund um die Kirche

Kulinarische Köstlichkeiten, für die Sie sonst eine weite Reise angetreten hätte werden müssen. Musik von den 11 Saiten Ostgefälle und der Holzofenmusi. Der Auftritt eines Kinderchores, der sich einmal um die Welt sang. Der Einsturz einer Vorurteilsmauer und die Ausstellung „fight the poverty not the poor“ …

Das alles bot das Fest grenzenlos Feiern im Jahr 2012!

Eine Kooperation von: FFS, Pfarre Ebensee, Zeitgeschichtemuseum – mit freundlicher Unterstützung des Landes Oö. und der Marktgemeinde Ebensee.

Aufgeräumt – wie Gemeinden ihre Räume ordnen!

DI Ursula MollayRadio mit Leichtigkeit, Donnerstag, 26. Juli 2012, 18 Uhr, im Freien Radio Salzkammergut

Welche Abstände muss ein Betriebsbaugebiet zu Wohnsiedlungen einhalten? Darf auf Grünland ein Schwimmbecken gebaut werden? Ist eine Diskothek im gemischten Baugebiet zulässig? Diese und ähnliche Fragen zeigen, dass für Bürgerinnen und Bürger die Raumordnung auf Gemeindeebene am spürbarsten ist. Aber wie ordnen Gemeinden eigentlich ihre (Lebens-)Räume?

Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, hat Iris Kästel, Redakteurin der Reihe „Radio mit Leichtigkeit“ im Freien Radio Salzkammergut, Diplom Ingenieurin MA MSc Ursula Mollay in ihre Sendung eingeladen. Mollay ist Mitarbeiterin des Österreichischen Instituts für Raumplanung (ÖIR) und gibt Auskunft darüber, weshalb es wichtig ist sich über die Ordnung der (Lebens-)Räume Gedanken zu machen.

Die Frequenzen des Freien Radio im Salzkammergut:
Ischl, Goisern: 100,2 MHz, Ebensee: 106,0 MHz, Gmunden: 107,3 MHZ, Ausseerland: 104,2 MHz, Obertraun, Hallstatt, Dachstein: 105,9 MHz, Gosautal: 107,5 MHz

Selbstverteidigung von Frauen für Frauen ab 15 Jahren

Selbstverteidigungstrainerin mit Schülerin beim Vorführen einer Übung
Sonntag, 8. Juli, 9 – 15:30 Uhr
Turnsaal der VS Ebensee
Leitung: Fraziska Wührer
Unkostenbeitrag: € 15,-

 

Raus aus der Sprachlosigkeit

Nicola und Thomas Abler - TrainerInnen für gewaltfreie KommunikationMitmach-Vortrag zur Gewaltfreien Kommunikation
Mittwoch, 6. Juni, 19 Uhr, Eintritt frei.

Du verstehst mich überhaupt nicht! Ich hasse Dich! – Ich dich auch! – Tränen. Eine Tür wird zugeknallt. Wir alle kennen solche „Dialoge“. Sie passieren zwischen Eltern und ihren Kindern, in Partnerschaften, selbst in guten Freundschaften können wir hin und wieder so heftig aneinanderprallen. Mit Worten verletzen wir einander und keiner der Beteiligten fühlt sich nach solchen Situationen gut. Manchmal ist es sogar sehr schwierig danach den Kontakt wieder aufzunehmen.

Dass es auch anders geht, das können, das zeigen uns die zertifizierten TrainerInnen für GfK: Nicola Abler-Rainalter und Thomas Abler aus Kremsmünster. Wir lernen Wege kennen:

  • uns so auszudrücken, dass wir eine echte Chance haben, gehört zu werden, und zu bekommen, was wir brauchen
  • Gedankenmuster, die zu Ärger und Aggression führen, zu verstehen und abzubauen
  • Konflikte zu lösen, ohne unsere Anliegen aufzugeben, noch unsere Beziehungen aufs Spiel zu setzen
  • Vorwürfe, Kritik und Forderungen nicht persönlich zu nehmen, sondern mitfühlend herauszuhören, welche Bedürfnisse sich dahinter verbergen

Zum Reinschnuppern in die GfK empfehlen wir die Radiosendung „Die Sprache des Lebens“. Sie können die Sendung orts- und zeitsouverän hier anhören oder sogar herunterladen: cba.fro.at/59470

Weiberleut – Bäuerinnen ohne Mann


Filmvorführung im Beisein der Filmemacherin Gertraud Schwarz mit anschließendem Gespräch.
Mittwoch, 23. Mai 2012, 19:30 Uhr
Was bedeutet es, als Frau einen Bauernhof alleine zu führen?
Gertraud Schwarz porträtiert sechs allein stehende Bäuerinnen aus verschiedenen Regionen Österreichs, die aus unterschiedlichen Gründen einen Bauernhof alleine führen.
Die Bäuerinnen beschäftigt nicht nur die Frage, wie sie die viele Arbeit bewältigen können, sondern auch der Kampf darum, als Bäuerin (ohne Mann) in der nach wie vor recht traditionell organisierten Landwirtschaftsbranche ernst genommen und akzeptiert zu werden.
Hier geht’s zum Trailer!

Einfach Deutsch lernen

Vier Frauen studieren gemeinsam ArbeitsblätterDie deutsche Sprache üben und sich trauen, Deutsch zu sprechen.
In einer kleinen Runde fällt das oft leichter als in der Öffentlichkeit.
Gesprächssituationen wie Einkaufen, Arztbesuch, Schule/ Kindergarten werden geübt und der Wortschatz wird erweitert.
Kursleiterin: Maga. Daniela Feichtinger
Unkostenbeitrag: 25 EURO (pro Semester)
Ort des Kurses: Frauenforum Salzkammergut, im SKRIBO-Haus

Dauer des Kurses: angelehnt an die Schuljahre semesterweise jeweils 1 ½ Stunden pro Woche, der Termin wird mit den Teilnehmerinnen telefonisch vereinbart.
(Klein-) Kinder können ohne weiteres auch zum Kurs mitgenommen werden.

Bei Interesse einfach melden!

Von Lernfrust zu Lernlust – Begeisterung fördern

Fotocollage der Veranstaltung "Von Lernfrust zu Lernlust"

Lebenslanges Lernen – das Thema ist in aller Munde. Auf unser Schulsystem aber hagelt es permanent Kritik. Wieso wir uns auf den Weg zu einer neuen Lernkulturmachen sollten und wie diese Wege aussehen könnten, das war Thema der Kooperationsveranstaltung von „Frauen in Bewegung“, „Frauenforum Salzkammergut“ und der „Sinn-Stiftung Österreich“, am Freitag, den 11. Mai in der Wirtschaftskammer in Gmunden.

Zunächst gab es einen Impulsvortrag über Gehirn-gerechtes Lernen von Peter Schipek; Sozialpädagoge, Trainer und Coach.
Kaffetasse mit dem Schriftzug "Worldcafe"
Im anschließenden World-Café, einer kreativen Methode, wurde sich in entspannter, aber intensiver, gehirn-gerechter Atmosphäre, den Themen:

  • Schule anders sehen lernen
    mit Mag.a Daniela Feichtinger (AHS Lehrerin und Lebensberaterin i.A.u.S)
  • Auf den Spuren natürlicher Lernwege
    mit Michaela Eichberger (Wildnispädagogin, Sonderpädagogin)
  • Waldpädagogik mit Fritz Wolf  und
  • Innere Motivation mit Elke Matt (Potentialanalyse)

gemeinsam genähert.
Gratissnacks rundeten die Veranstaltung ab.
Eine Kooperationsveranstaltung von „Frauen in Bewegung“, „Frauenforum Salzkammergut“ und der „Sinn-Stiftung Österreich“.

24. Frauenfilmtag – stimmungsvoller Abend

Über 90 BesucherInnen wurden zum 24. Frauenfilmtag des Frauenforums Salzkammergut, am Freitag, den 9. März, mit einem Glas Sekt empfangen.
Sie staunten über die Fotokunst von Manuela Riccarda Oberhamberger, stärkten sich am amerikanisch angehauchten Buffet (Hamburger, Muffins und Co.) und liessen sich vom Film „The Help“ unterhalten.

Nächstes Jahr feiern wir den 25. Frauenfilmtag, da lassen wir uns was ganz besonderes einfallen …

Radio mit Leichtigkeit – Zu Besuch in der ersten SchamanInnenschule des Salzkammerguts

Daniela Feichtinger mit Trommel Von Geistern und Schamanen
Die Sendung können Sie zeit- und ortsunabhängig im Internet nachhören oder herunterladen:http://cba.fro.at/55549

Radio mit Leichtigkeit zu Gast bei: Mag.a Daniela Feichtinger, Pädagogin, Energetikerin, Lebens- und Sozialberaterin i.A.u.S. und Leiterin von Alpaka Salzkammergut, der ersten Praxis und Schule für schamanische Bewusstseinsarbeit in Ebensee.
In kurzweiligen 60 Minuten erklärt Daniela Feichtinger, was unter Schamanismus eigentlich zu verstehen ist und wie uns Westeuropäer schamanische Techniken und Praktiken unterstützen können.

„SchamanInnen sind in ihren Kulturen HeilerInnen, RatgeberInnen und MittlerInnen zwischen der alltäglichen und nicht-alltäglichen Welt“, so Feichtinger, „sie arbeiten in und mit der Natur, dringen tief in ihre Geheimnisse ein und versuchen das natürliche Gleichgewicht zu wahren.“

Einladung zum Reinhören – „Da habe ich genau das richtige für Sie!“

Die Buchhänderlin Susanne Koch

Die Buchhänderlin Susanne Koch

Brigitte Raidel im Gespräch mit den Buchhändlerinnen Susanne Koch und Sabine Hitzenberger

Große Buchhandlungen haben zwar den Vorteil unzählige Titel auf Lager zu haben, aber der Zauber einer guten Beratung kommt dabei oft zu kurz. Stattdessen stehen die Menschen mit fragendem Blick vor meterlangen Regalen. „Sich in einem Laden selbst zu bedienen – das ist uns schon so geläufig, dass wir beinahe erschrecken, wenn uns jemand nach unseren Wünschen fragt!“, sagt Susanne Koch, die Geschäftsführerin des Buchladens KOchLIBRI, der im Oktober des letzten Jahres, in der Theatergasse in Gmunden eröffnet wurde. Bücher sind wertvoll.

Bücher sind unverzichtbar, steht auf der Homepage des Ladens.

Die Leidenschaft der beiden Buchhändlerinnen ist ansteckend.

In diesem Sinne erwartet Sie ein herzliches Gespräch. Zeit- und Ortsunabhängiog anzuhören im Internet-Archiv: KLICK!

Spinnstube – Den inneren Schweinhund besiegen

Daniela Feichtinger

www.alpaka-salzkammergut.com
Gespannt nahmen die Frauen Platz am großen Tisch im Veranstaltungsraum des Frauenforums Salzkammergut und hofften endlich die Antwort zu finden, weshalb ihre Vorsätze so schwer in die Tat umzusetzen sind.

Die Lebens- und Sozialberaterin i.A.u.S Mag.a Daniela Feichtinger aber sagte gleich zu Beginn: Wir sind alle einzigartig und deswegen kann es kein Programm geben, das für alle funktioniert!

Was also tun? Und hier stellte Mag.a Feichtinger die Ideen der Lebensberaterin Barbara Sher in den Mittelpunkt. Vor allem gilt es die Vorsätze daraufhin abzuklopfen ob sie uns wirklich so wichtigsind, dass wir ausreichend Motivation haben, um sie zu verwirklichen. Vielleicht will ja nur jemand anders, dass wir dieses oder jenes ändern …
Ist dies nicht der Fall und wir wollen das wirklich, was wir uns vorgenommen haben, dann gilt es als nächstes zu erkennen, was uns motiviert Dinge auch wirklich zu tun. Die einen brauchen Druck von außen (machen Sie ihre Vorsätze also öffentlich: sprechen Sie mit anderen darüber), die anderen belohnen sich gerne etc. auch hier gibt es wieder unzählige Varianten.
Dann und das ist ganz wichtig, um dem inneren Schweinehund nicht gleich gänzlich das Feld zu überlassen, geht es darum eine „Aktionseinheit“ zu finden, die unser innerer Schweinehund akzeptiert, denn dieser ist ja dazu da, uns sicher und bequem in unserer Komfortzone zu halten – aus der Evolution heraus nur allzu verständlich, denn jene, die nicht draufgängerisch losgezogen sind haben sicher die höhere Überlebenschance gehabt 😉 – doch die Höhlenzeiten sind vorbei und Entwicklung und Veränderung braucht eben Aktivität.

Also in diesem Sinne: Nicht gleich die ganze Wohnung entrümpeln, sondern mal den Schreibtisch angehen, oder eine kleine Ecke im Zimmer … sozusagen kleine Portionen, die den Schweinehund nicht wecken.

Dies und viel mehr noch referierte Mag.a Feichtinger und jede der anwesenden Frauen nahm sich etwas mit!

Ebenseer Leseratten – Gemeinsam lesen macht Spaß!

Acht jubelnde Kinder vor einer KletterwandWir freuen uns, dass das neue Projekt des FFS in Zusammenarbeit mit der Pfarr- und Gemeindebücherei, auf so großes Interesse gestoßen ist.

Aufgrund der vielen interessierten Kinder suchen wir dringend weitere LesepatInnen – einfach bei uns melden: Tel.: 06133 / 4136
verein@frauenforum-salzkammergut.at

Nei ogfongt

Die MusikerInnen Inga Lynch und Lois Schwaiger im Kreis der FFS Frauen

Großer Andrang herrschte beim Neujahrsauftakt, am Sonntag, den 15. Jänner.

Statt eines Jahreswechselfestes am Ende des Jahres feierte das FFS heuer erstmals einen Kulturauftakt zu Jahresbeginn. Das Konzept ging auf: das Buffet mundete, die Stimmung war prächtig und die Musik von Inga Lynch und Lois Schwaiger verzauberte die vielen BesucherInnen.

Ein gelungener Start ins neue Jahr; so kann’s gerne weitergehen …

2011

16 Tage gegen Gewalt – Fahnenhissung & Radio-Sondersendung

Gewalt ist strafbar und durch nichts zu rechtfertigen!

Die Schwerpunktsendung unserer Frauenradioredaktion können Sie hier nachhören:  KLICK!

Zum sechsten Mal hissten wir gemeinsam mit engagierten Frauen, die Flagge „frei leben“ und setzen so ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt!

16 Tage gegen Gewalt an Frauen ist eine internationale Kampagne, die jedes Jahr vom 25. November bis 10. Dezember stattfindet. Auf der ganzen Welt nützen Fraueninitiativen diesen Zeitraum vom „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ (25. November) bis zum „Internationalen Tag der Menschenrechte“ (10. Dezember) um auf das Recht auf ein gewaltfreies Leben für Frauenaufmerksam zu machen. Auch Ebensee beteiligt sich seit 2006 an der weltweiten Kampagne.

Im Ebenseer Gemeindeamt können sich übrigens alle an einem vom FFS eingerichteten Infopoint zu diesem – gerade im ländlichen Raum – weitgehend tabuisierten Thema, informieren. Eins ist sicher: der Eindruck,bei uns gebe es keine häusliche Gewalt, trügt!

Schauen Sie nicht weg – helfen Sie!

 

Das Radiofest zum Ehrenamt

Samstag, 5. November, ab 14 Uhr in der Trinkhalle Bad Ischl

Alle Sendungen die im FRS LIVE gestaltet werden, gehen auch in der Trinkhalle für jeweils 20 Minuten LIVE ON AIR.
Dazwischen finden Diskussionsrunden statt, die das Thema Ehrenamt behandeln.
Außerdem wird das Freie Radio Salzkammergut in einer kleinen Fotoausstellung sichtbar gemacht!

Unsere Frauenradioredaktion Radio mit Leichtigkeit sendet seit März 2007 auf den Frequenzen des Freien Radios im Salzkammergut. Wir sind selbstverständlich auch dabei und an der Podiumsdiskussion um 19 Uhr wird sich Iris Kästel, die Geschäftsführerin des Frauenforums, zum Thema „Das Ehrenamt in der Gesellschaft“ zu Wort melden.

 

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Dr.in Marion Wisinger
Samstag, 5. November, 9 – 16 Uhr

Wir alle kennen die Situation: Im Gespräch mit NachbarInnen, im Supermarkt, in der Schule, am Arbeitsplatz – plötzlich sind wir mit vorurteilsbeladenen Parolen konfrontiert und möchten etwas Schlagfertiges erwidern, doch die passenden Argumente fallen uns in diesem Moment nicht ein oder werden nicht gehört. Warum ist das so? Und weshalb werden solche Sprüche überhaupt gesagt?

Das Argumentationstraining ist eine gute Gelegenheit, geeignete Strategien zu entwickeln und zu üben, auf solche Gesprächssituationen, wie sie uns im Beruf, im Freundeskreis, in der Familie oder häufig im öffentlichen Raum begegnen, sachlich, aber auch rhetorisch und emotional besser zu reagieren.

Leitung: Dr.in Marion Wisinger
Historikerin, Politologin, Generalsekretärin der Österreichischen Liga für Menschenrechte

 

Die eigene Berufung finden

Ulrike Feichtinger

Ulrike Feichtinger begleitet als Coach und Trainerin seit 5 Jahren Menschen dabei, ihren persönlichen Sinn im Leben zu finden, ihre Berufung zu entdecken. Ab Oktober können Frauen unter Ulrike Feichtingers Begleitung im Frauenforum Salzkammergut den roten Faden in ihrem Leben finden.

Die Jahresgruppe läuft unter dem Titel True Colors:

„Wir alle möchten in unserem Leben als das gesehen werden, was wir wirklich sind. Wenn wir unser Innerstes, unsere Berufung bewusst ins Leben einbringen, dann strahlen unsere wahren Farben – True Colors – wie ein Regenbogen!“ sagt Ulrike Feichtinger.

Wer es noch genauer wissen will kann sich folgende Radiosendung anhören:

Radio mit Leichtigkeit – Interview mit Uli Feichtinger.

 

Auf zu neuen Ufern! – in 398 Tagen allein um die Welt!

Christina Niedergrottenthaler
Multimediapräsentation
Montag, 24. Oktober, 19:30 Uhr, Eintritt € 8,- (2 Stunden mit Pause)
„Wer richtig reist, kommt verändert zurück.“, sagt Christina Niedergrottenthaler. In über 800 Bildern und Videos untermalt mit sorgfältig ausgewählter Musik, berichtet die 33jährige Traunerin von den ersten drei Stationen ihrer 13monate dauernden Weltreise: Irland, Schottland und quer durch Indien.
Ein persönlicher Erlebnisbericht, erfrischend, ansteckend und mit viel Gefühl.

 

45plus, na und…?

Vier Frauen an einem Tisch angeregt ins Gespräch vertieftSpinnstube, Mittwoch, 12. Oktober, 19:30 Uhr im FFS
Ab 45 sind wir am Arbeitsmarkt förderungswürdig, ab 65 werden wir als Belastung für die Allgemeinheit kategorisiert. Soweit die Außensicht  –  Innen spielen sich ganz andere Dinge ab. Für C.G. Jung wird die Entwicklung des Menschen erst ab der zweiten Lebenshälfte interessant. Die Neurobiologie bestätigt uns eine Lernfähigkeit des Gehirns bis ins hohe Alter. Und the economist  titelt „Die Freude am Älter werden – Warum das Leben erst mit 46 Jahren beginnt“.

Zu Gast Dr.in Danielle Bidasio, Gesundheitspsychologin, systemische Psychotherapeutin, Selbständige Personal- und Organisationsberaterin aus Salzburg.

 

Weiberroas 2011 – BREGENZ (30.09. – 02.10.2011)

Seebühne – Lange Nacht der Museen – Frauenmuseum Hittisau – Käsehaus mit Schaukäsen – Stadtführung  und viel gute Laune machten die Weiberroas 2011 wieder zu einem tollen Erlebnis!!!

 

Die Lange Nacht der Sprachen, 26.09. – schön war’s!

 

*** versenkt ***

Eine bunte Menschenschar wohnte am 22. September dem KunstprojektVersenkungen der KünstlerInnen Sabrina Kern und Alexander Jöchl an der Traunmündung in Ebensee bei.

Ab heuer sollen in den nächsten drei Jahren, jeweils am 22.09., insgesamt 191 Flusssteine, die mit Autor_in/ Buchtitel/ Untertitel/ Erscheinungsort/ Publikationsjahr versehen sind, an der Schnittstelle Traunmündung/ Traunsee und Wasser/ Land lose verteilt hingelegt werden.

Dieser Tag stellt das überlieferte Datum von 1934 dar, an dem der erste Versuch der Bücherversenkung in der Traun stattfand.

Mehr zum Projekt erfahren Sie hier: fiftitu.at/versenkungen

 

Der Musikgarten kommt endlich nach Ebensee!!!

Das Logo des Projektes Musikgarten
Das Frauenforum Salzkammergut bietet Raum, um mit Babies und Kleinkindern auf spielerische Weise in die Welt der Musik einzutauchen.
Hier wird gesungen, gehorcht, getanzt und auf einfachen Instrumenten wie Glöckchen, Klanghölzern, Trommeln und Klangstäben gespielt. Dabei wird so manche Geschichte in Musik und Bewegung umgesetzt.
Leitung: Mag.a Monika Peer
Musik- und Gesangspädagogin, Mutter
Nähere Info und Anmeldung unter 0650 – 6905569 oder monika.peer@gmx.at

Lesen Sie hier ein Interview mit der Musikgartenleiterin Monika Peer:

Musikgarten_Interview_mit_Monika_Peer.pdf

 

Selbstverteidigung für Mädchen

Zwei Mädchen die das Boxen üben ...Angst vor Gewalt haben Frauen wie Männer, Mädchen wie Burschen.
Die kräftig wirkenden Rollenbilder allerdings erschweren es vor allem vielen Mädchen den eigenen Körper in all seiner Kraft für Selbstverteidigung zu nutzen. Mädchen sind schließlich sanft und lieb, sie lassen jemand anderen früher los, wenn sie/er sagt „das tut weh“, sie üben nicht mit aller Kraft zu schlagen, zu treten und haben folglich auch im Falle eines Angriffes große Hemmungen sich mit aller Kraft zu wehren.
Deswegen ist es wichtig Mädchen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und deswegen bietet das Frauenforum Salzkammergut auch regelmäßig Selbstverteidigungskurse für Mädchen und Frauen an.
Zuletzt im Rahmen des Ebenseer Ferienpasses.

 

Foto der Sommerkindergartengruppe

Fünf Wochen lang haben die Pädagoginnen Simona Franchini, Julia Kofler und Magdalena Schwaiger jene Ebenseer Kinder betreut, die die lange Ferienzeit berufsbedingt leider nicht mit ihren Eltern verbingen konnten. Das pädagogische Team hat wie immer mit Spiel und Spaß den Aufenthalt für die Kinder in der Saisonbetreuung ferienähnlich und entspannt gestaltet.

Das Frauenforum Salzkammergut hat heuer schon zum sechsten Mal, im Auftrag der Gemeinde, den alterserweiterten Sommerkindergarten organisiert. Insgesamt wurden 35 Kinder fünf Wochen lang vom pädagogischen Team liebevoll betreut.

 

Zukunftssymposium 2011 – Paradigmenwechsel Nachhaltigkeit

Wissen und Handeln zusammenbringen

Im Fokus des dritten Zukunftsymposiums des Frauenforum Salzkammergut in Ebensee, am 17. und 18. Juni, stand der Begriff der Nachhaltigkeit.

Wollen wir nachhaltig leben, so geht es darum Handlungsmuster zu entwickeln, die den Bedürfnissen der heute lebenden Menschen Rechnung tragen, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen einzuschränken.

Im Prinzip wissen wir mehrheitlich, dass wir anders handeln und leben sollten, aber wir tun es nicht. Wir sind Wissensriesen, aber Umsetzungszwerge., haben es die AutorInnen Heike Bruch und Rolf Wunderer, in ihrem im Jahr 2000 erschienen Buch „Umsetzungskompetenz“, auf den Punkt gebracht.

Dabei ist die Idee eines nachhaltigen Lebens so gar nicht kompliziert; auf einen plastisch-greifbaren Begriff gebracht bedeutet Nachhaltigkeit: Handle so, dass auch Deine Enkelkinder eine lebenswerte Zukunft vorfinden. „Enkeltauglichkeit“ heißt also die Maxime, an der wir unser Leben ausrichten sollten.

Sigrid Grünberger

Mag.a DIin Sigrid Grünberger von SERI, eine der drei ExpertInnen des Zukunftsymposiums, die sich in ihrem Forschungsfeld mit Lebensstilen beschäftigt, machte deutlich, dass unser derzeitiger Lebensstil so nicht verallgemeinerbar ist. „Die Auswirkungen unseres Handelns sind nicht mehr lokal begrenzt. Unser Handeln verändert die Erde – überall, für immer, so schnell wie nie zuvor.“ Grünberger lieferte aber auch schon eine Lösung mit: „Mehr Lebensqualität ist bei (viel) weniger Ressourcenverbrauch möglich.“ So hätten sämtliche Umfragen und Studien in ihrem Forschungsfeld ergeben: Glücklich und zufrieden machen uns immaterielle Güter, wie Familie, FreundInnen, die Natur, Bewegung. Handelten wir also nach diesen Bedürfnissen, so gingen wir ohnehin deutlich ressourcensparender mit der Welt um.

Johannes Meinhart

Dass den Herausforderungen unserer Zeit nicht nur durch den einzelnen, sondern auch von größeren Gemeinschaften nachhaltig begegnet werden muss, zeigte Mag. Johannes Meinhart, Regionalmanager für Nachhaltigkeit & Umwelt im Bezirk Vöcklabruck und Gmunden, am Beispiel der Gemeinden auf. Was bedeutet die rückläufige EinwohnerInnenzahl für den Erhalt von Kindergärten und Schulen oder von Betreuungseinrichtungen? Wie begegnen wir derÜberalterung unserer Gesellschaft im Bereich Pflege, Mobilität und Nahversorgung? Wie können wir die Folgen der Individualisierung in den Gemeinden abfedern, da die Bindungen zwischen den Menschen immer loser werden, der Flächenverbrauch für Einfamilienhäuser steigt, die Nachbarschaftshilfe abnimmt? Diese Fragen gab der Regionalmanager zu bedenken und stellte alsLösungsansatz das Aktionsprogramm „Agenda 21“ vor. „Mit Bürgerbeteiligung wird ein Zukunftsprofil erarbeitet und Projekte umgesetzt. Durch die Einbindung verschiedener Generationen, Talente und Sichtweisen erreicht man eine neue Qualität und Identität der Entscheidungen in der Gemeinde“, berichtete er. Dabei sind die Menschen meist nur dann zu mobilisieren, wenn sie die Themen wirklich bewegen, dann nehmen Sie sich auch die Zeit und engagieren sich.

Angelika Wohofsky

Als weitere Expertin war Mag.a Angelika Wohofsky geladen. Sie beleuchtete die Verwendung des Begriffes Nachhaltigkeit kritisch. So gab es schon 1754 in Hallstatt eine Waldverordnung in der es hieß: „Jede Obrigkeit soll in ihren Waldungen nicht mehr Wald schlägern, als durch den natürlichen Zuwachs nachzukommen vermag.“ Nüchtern betrachtet handelt es sich beim Prinzip der Nachhaltigkeit also auch um ein betriebswirtschaftliches Konzept, das die langfristige ökonomische Nutzung – in diesem Fall des Waldes – garantieren sollte. Wichtig in der Nachhaltigkeitsdebatte ist daher auch die gerne ausgeblendete  Systemfrage. Wie weit müssten grundlegende Rahmenbedingungen der gesellschaftlichen Strukturen verändert werden, um nachhaltig zu leben?

Für Wohofsky hat Nachhaltigkeit daher mit Ehrlichkeit und Authentizität zu tun.„Wenn wir wahrhaftig nachhaltig leben wollen, müssen wir uns mit unserer eigenen Persönlichkeit auseinander setzen. Wir sind gemeinsam gefordert, an uns selbst zu arbeiten, aus unseren eigenen Kontrolldramen auszusteigen, die Perspektive zu wechseln, spirituelle Werte zu vertreten und diese auch im Alltag zu leben. Wir entscheiden, ob Gier, Neid und grenzenloses Wachstum unsere Kultur entscheidend weiter prägen soll, oder Mitgefühl, Toleranz gegenüber Andersdenkenden, Frieden, eine gesunde und artenreiche Lebenswelt unser Wertesystem prägen darf.“

Ausdiskutiert werden konnte das Thema Nachhaltigkeit im Rahmen des Zukunftsymposiums selbstverständlich nicht, aber alle Teilnehmerinnen waren sich einig, dass es immer mehr Menschen gibt, die das Bedürfnis haben etwas zu verändern, die merken, dass es so wie es jetzt ist nicht weitergehen kann.

Nun müssen wir es also nur noch schaffen von Umsetzungszwergen zu Umsetzungsriesen zu werden, denn wie hat es schon Erich Kästner 1936 in seinem Kurzgedicht so treffend formuliert: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“.

 

Wochenmarkt plus trifft Klimagenuss

Samstag, 11. Juni, am Wochenmarkt in Ebensee (Salinenplatz)

Unter dem Motto „Wochenmarkt plus trifft Klimagenuss“ konnten die BesucherInnen

  • fair frühstücken,
  • eine mit Sonnenkraft erwärmte indische Suppe kosten oder
  • sich mit Bio-Säften und selbst gemachten „grünen Getränken“ stärken.
  • An Infoständen erhalten Sie wertvolle Tipps über das, was jeder Einzelne von uns tun kann, um Klima schonend durchs Leben zu gehen und
  • ein Infopfad lädt zum lesenden Flanieren ein.

Die Radioredaktion „Radio mit Leichtigkeit“ hat eine Sendung zum Thema Nachhaltigkeit produziert.

Hören Sie die Sendung online. Hier der Link!

 

Mehr Chancen durch gezielte Qualifikation

BeratungsgesprächInformationsveranstaltung für arbeitssuchende Frauen

Mittwoch, 13. April, 9 Uhr, Frauenforum Salzkammergut

Das Projekt heißt kurz und klingend AQUA und wird in Kooperation mit dem ams und dem Land Oö. durchgeführt. Hinter AUQA verbirgt sich arbeitsplatznahe Qualifikation. Die Frauenstiftung Steyr – seit 20 Jahren „Die beste Verbindung zwischen Frau und Wirtschaft“ – bietet mit diesem Modell arbeitsuchenden Frauen die Möglichkeit, fehlende Qualifikationen für einen spezifischen Arbeitsplatz sowohl durch theoretische als auch betriebspraktische Ausbildung zu erwerben und ihr Potenzial dadurch bestmöglich in den Arbeitsmarkt einzubringen.

Am Mittwoch, den 13. April, um 9 Uhr, stellt Ing.in Angelika Piffer (auf dem Foto links) das Projekt im Frauenforum Salzkammergut in Ebensee vor.

Informieren Sie sich über die vielen Möglichkeiten für ihre Zukunft!

Eintritt frei!

 

Mit Sicherheit?! – Diskussionsabend

Wortgebilde / Collage
Montag, 11. April, 19.00 Uhr, im FFS

Die Menschen fühlen sich unsicher, das hat viele Gründe; die Problemlagen sind komplex. Das Geschäft mit der Sicherheit blüht.

Was steckt hinter dem gesellschaftlichen Aufrüsten und was bedeutet das für die Geschlechter?

„Durch die Präsenz von weitgehend männlichen Sicherheits- und Ordnungsdiensten erfährt der öffentliche Raum eine Renaissance an männlicher Präsenz.“, sagt Sandra Ernst-Kaiser, Soziologin aus Wien, und führt weiter aus:„Die Uniformierten tragen Gummiknüppel am Hosenbund, überdimensionierte Pfefferspraydosen und Waffen anderer Art. Artikuliert wird hierbei der Gestus der Übermacht des Überwachers. Auch das ist eine den Männern zugeschriebene Rolle.“

Werden Frauen also aus dem Öffentlichen Raum erneut verdrängt? Haben dort wieder Männer das Sagen?

Diskutieren Sie mit uns und Yvonne Machl!

Eintritt frei!
Leider hat uns die Referentin Sandra Ernst Kaiser kurzfristig absagen müssen. Um so glücklicher sind wir, dass wir Yvonne Machl aus Linz gewinnen konnten. Sie ist beim Land Oö. im Jugenschutz tätig und arbeitet darüber hinaus selbst im Sicherheits- und Überwachungsdienst.

 

Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration am 19. März 201120.000 Frauen waren es nicht, aber immerhin mehr als 8.000, die zur Demonstration für Frauenrechte, am Samstag 19.03.2011, nach Wien kamen.

Die Demo begann um 13:45 Uhr am Schwarzenbergplatz mit einer Lesung historischer Zitate von Frauenrechtlerinnen.

Danach folgten Ansprachen von:

Sandra Frauenberger, Judith Schwentner, Ceija Stojka, Nina Gunic und Katja Thürriegl, Waltraud Schauer, Rosa, Zora und Emma, und Barbara Steiner. Für die künstlerischen Breaks sorgten: All’ Arrabbiata donne, Eva Dité, Christine Zurbrügg und Jelena Popržan & Rina Kaçinari alias Catch-Pop String-Strong.

Um 15 Uhr trommelten dann die Percussionistinnen des femous Orchestras – Angela Berran, Andrea Schalk, Maria Petrova und die MusikerInnen von rambasamba und sambAttac zum Demonstrationszug Richtung Parlament.

Um 16 Uhr begann die Abschlusskundgebung vor dem Parlament.

Mit Musik von Celia Mara, femous Orchestra, einem Poetry Slam von Mieze Medusa, einer Einlage von Nika Zach + Julia Siedl.

Es gab Ansprachen von Gabriele Heinisch-Hosek, Rubia Saldago, Margit Hauft, Simone Boria, Sabine Prokop, Elizabeth Sepúlveda und Michaela Moser.

Selbstverständlich war auch eine Delegation des Frauenforums unter den mehr als 8.000 Frauen, die sich der Demonstration angeschlossen haben.

Die Plattform 20.000 Frauen, forderte Einzelpersonen und Gruppen auf, dreiForderungen zu übermitteln. Die drei Forderungen des FFS lauten:

  1. Freiheit, um unabhängig und widerständig durchs Leben zu gehen
  2. Lebendigkeit, um die goldenen Käfige der Rollenbilder kraftvoll zu sprengen
  3. Solidarität, um gemeinsam unsere Freiheit und Lebendigkeit zu bewahren und zu feiern

Hier geht’s zur Homepage der Plattform mit den vielen Tausend anderen Forderungen.

 

12. März: Frauenfilmtag mit Vernissage im Kino Ebensee

Helene Benedikt und Gertrude Piontek

Helene Benedikt und Gertrude Piontek

Der blaue Panther von Helene Benedikt

Der blaue Panther

Sektempfang, Vernissage & bosnische Snacks

19.30 Uhr Eröffnung

Die Phantastischen Welten der HELENE BENEDIKT

Geboren in Linz, aufgewachsen in Gmunden und nähe Salzburg. Nach der Matura folgte ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien, welches sie 1961 mit der Lehramtsprüfung zur Magistra artium abschloss. Von ihrer Mutter lernte sie die Technik der Fayence-Malerei. Größere Arbeiten waren Fliesenbilder für Bäder, Küchen, Kachelöfen. Später auch Geschirr. Immer wieder war sie auf Ausstellungen, u.a. bei der Innviertler Künstlergilde in Braunau, vertreten. Inspiration holte sich Helene Benedikt auf ihren zahlreichen Reisen in den Iran, Mexiko, Nepal und wiederholt nach Ladakh. Seit ihres mehrjährigen Aufenthalts in Bayern experimentiert sie mit neuen Techniken. Es entstehen Bilder auf Papier, kombiniert mit verschiedensten Materialien wie Federn, Folien, Sand. Helene Benedikt geht in ihren Arbeiten auf die individuellen Wünsche ihrer Kunden ein und verwirklicht deren Träume in ihren Werken.

Bilder und Reproduktionen sind übrigens in einer Dauerausstellung im Veranstaltungsbereich des FFS zu besichtigen und käuflich zu erwerben.

Zwischen uns das Paradies Filmplakat
20.00 Uhr Film

Na Putu – ZWISCHEN UNS DAS PARADIES

Ein kinderloses Paar im Nachkriegs-Sarajewo. Luna arbeitet als Flugbegleiterin, ihr Mann Amar als Fluglotse. Nach außen scheinen sie ein perfektes Paar zu sein. Nur ihr größter Wunsch nach Nachwuchs will nicht in Erfüllung gehen. Als der Mann wegen Alkoholismus vom Dienst suspendiert wird, driftet er über seinen alten Kriegskameraden Bahrija zusehends in eine wahabitische Fundamentalistengruppe ab. Amar fühlt sich mehr und mehr von dieser Gemeinschaft angezogen. Luna aber will ihm nicht folgen.

Drama – Bosnien und Herzegowina/D. 2010

Ein Film von Jasmila Zbanic über Liebe, Religion, Vernunft und Kampf vor den Kulissen einer gebeutelten Stadt.

 

Zwei Männer und zwei Frauen präsentieren stolz ihren selbst zusammengebauten Solarkocher

Im Oktober 2009 wurde die gemeinsame Klimatour-Staffel-Initiative des Frauenforums Salzkammergut und der Pfarre Ebensee im Rahmen der Klimatour ausgezeichnet; der Preis: ein Solarkocher. Dieser ist nun endlich in Ebensee angekommen und wurde in knapp zwei Stunden zusammengebaut.

Der Bezirksabfallverbandhat sich bereit erklärt, den Solarkocher in seinen Räumlichkeiten (Dr. Rasperstraße 15) zu lagern, so dassinteressierte Vereine, Schulen etc., die den Solarkocher verwenden möchten, diesen leicht abholen können.

So hat Ebensee den Preis gewonnen:

Im Juli 2009 haben wir zahlreiche Vereine und Gruppen dazu bewegen können bei der Gestaltung des Staffelabschnitts mitzumachen, so wurden die fairen Köstlichkeiten von der Eine-Welt-Gruppe, dem Tauschkreis Ebensee, denOrtsbäuerinnen und EbenseerInnen verschiedenster Nationalitäten kredenzt. Für die Kinder hatten Jugendliche des Projekts HORIZONT (Bildungszentrum Salzkammergut) Spielstationen und einen Luftballonstart vorbereitet. Der Bunte Kinderhort hatte die Nationalflaggen aller in Ebensee lebenden Nationalitäten (37!) gestaltet und die Fahrräder wurden mit den Flaggen geschmückt.

Ein Infopfad mit 24 Plakaten, der über Klimaschutz, Nachhaltigen Tourismus, Fair Trade etc. informierte, war einen Monat lang beim Gemeindeamt Ebensee aufgespannt.

Für die Nachhaltigkeit sorgte auch eine einstündige Radiosendung im Freien Radio Salzkammergut, die die Redaktion „Radio mit Leichtigkeit“ produzierte.

 

Schafft die Europäische Integration Wohlstand und soziale Gerechtigkeit?

Hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion – Donnerstag,  24. Feb. 2011, 19.00 Uhr – FFS, Soleweg 7/4

Plakat zur Veranstaltung "Wohlstand & soziale Gerechtigkeit"

Diskutiert werden die Auswirkungen der europäischen Wirtschaftspolitik auf den einzelnen Menschen und die Vor- und Nachteile eines gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsraumes.

Auf dem Podium:

Karin Küblböck, Sprecherin und Mitbegründerin von Attac Austria
DDr. Severin Renoldner, Sozialreferent der Diözese Linz
Mag. Robert Leitner MBA, Leiter Europa Info Center der Wirtschaftskammer Oberösterreich

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe Connecting Systems. Ein Projekt von Freies Radio Freistadt in Kooperation mit Freier Rundfunk Oberösterreich und Freies Radio Salzkammergut (FRS).

 

SPINNSTUBE: Gesellschaft im Wandel – Ein neuer Lifestyle muss her!

Angelika Wohofsky
Do, 17. Feb. 2011, 19.00 Uhr

Die Wirtschaft boomt, doch dahinter wächst die Zahl der von Armut gefährdeten Personen. Wird uns also die Wahrheit gesagt? Und dürfen wir hoffen, dass wir bald mit Grüner Technologie die Trendumkehr schaffen? Die Antwort ist: NEIN. Wenn wirklich etwas verändert werden soll, dann müssen wir bei uns selbst beginnen. Es wird darauf ankommen, wie schnell jede und jeder Einzelne von uns seinen persönlichen Lebensstil zu ändern vermag. Der Kapitalismus ist an seinem Ende angelangt. Für den Weg ins Neue fehlt uns aktuell aber die Landkarte – der Routen-planer ist jedoch vorhanden.

Zu Gast: Maga Angelika M. Wohofsky

A. Wohofsky geht ungewöhnliche Wege abseits vom Mainstream, um ihre Ziele auf innovative Weise zu erreichen. 

Eintritt frei!

 

Wir können uns dem Internet nicht verweigern, aber wir müssen lernen damit umzugehen.

Das Logo der Frauenradioredaktion "Radio mit Leichtigkeit"Jedes Jahr rückt der Safer Internet Day (8. Februar) das Thema Sicherheit im Internet und in den neuen Medien weltweit in den Fokus.

Aus gegebenem Anlass strahlte die Redaktion Radio mit Leichtigkeit einen Vortrag der Medienwissenschaftlerin Mag.a Dr.in phil.Christine Wijnen aus Salzburg aus, den sie am 18. Jänner 2011 im Frauenforum Salzkammergut gehalten hat.

„Wir können es uns heutzutage nicht mehr leisten, uns dem Internet zu  verweigern, aber wir müssen lernen mit ihm umzugehen“, sagt Wijnen und gibt wertvolle Tipps, wie wir unsere eigene und die Medienkompetenz unserer Kinder fördern können.

Die Sendung geich anhören: KLICK!

Logo saferinternet
Dienstag, 18. Januar 2011, 19 Uhr

“Wie kann ich mein Kind dabei unterstützen, sicher und kompetent mit dem Social Web umzugehen?”

  • Schutz der Privatsphäre – Digitaler Fußabdruck
  • Kontaktplattformen (Facebook) – Chancen und Risiken
  • Wo liegen die Risiken des Internets für Kinder und Jugendliche?
  • Wie Können wir die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen fördern?

Referentin: Mag.a  Dr.in phil. Christine W. Wijnen

Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin. Sie promovierte an der Univ. Salzburg zur internationalen Medienpädagogik und arbeitete dort in diversen Forschungsprojekten zum Medien-umgang Heranwachsender. Ihre Arbeits- und Forschungsschwer-punkte sind Medienpädagogik, Mediensozialisation, Rezeptions-/ Nutzungsforschung, Kinder- und Jugendmedienforschung, Heranwachsende und Web 2.0 sowie Methodologie und Methoden qualitativer Sozialforschung.