You can’t be what you can’t see!

Plakat MissRepresentation „MissRepresentation“ im Stadtkino Gmunden, Dienstag, 30. April

Menschen lernen sehr vieles durch beobachten und imitieren. Vor allem unser Sozialverhalten speist sich über diese Kanäle.
Neben Mama und Papa, die uns als Geschlechtermodelle dienen, sind es vor allem die Medien, die uns gesellschaftliche Rollenaufteilungen im wahrsten Wortsinn „vor Augen führen„. Die Kraft der Medien ist dabei enorm.
Es mag keine böse Absicht dahinter stecken, aber es scheint den MedienmacherInnen zumindest der Mühe oft nicht Wert, Rollenklischees zu entrinnen und authentische Charaktere zu entwickeln, die sich zunächst einmal als autonome Persönlichkeiten verhalten, bevor sie den scheinbar unausweichlichen Geschlechtsrollenerwartungen von Frauen und Männern genügen.

Was aber nun machen, wenn das Frauenbild, dem wir tagtäglich im Fernsehen begegnen der Vielfalt an Lebensentwürfe, die von Frauen gelebt werden einfach nicht mehr entsprechen?
Erster Schritt: Wir versuchen zu verstehen, weshalb die Medienbranche der Lebenswirklichkeit so weit hinterherhinkt. Eine gute Analyse bietet der Film „Miss Representation“; er thematisiert die falsche Darstellung der weiblichen Lebenswirklichkeiten in den Medien und die Unterrepräsentation von Frauen als Medienmacherinnen. Zu Wort kommen: Teenager, PolitikerInnen, JournalistInnen, EntertainerInnen, AktivistInnen, AkademikerInnen. Zu sehen sind untern anderem: Condoleezza Rice, Nancy Pelosi, Katie Couric, Rachel Maddow, Margaret Cho, Rosario Dawson und Gloria Steinem.

Wir holen den Film – in deutscher Fassung – ins Salzkammergut und zeigen ihn in Kooperation mit der Kulturinitiative 08/16 und der Mitinitiatorin der Aktion „One Billion Rising“ in Gmunden, Eva-Maria Grossmayer-Gurney, am Dienstag, den 30.4., um 18:15 Uhr und um 20:30 Uhr im Stadtkino Gmunden.

Wenn ich noch jung wäre, dann würde ich einfach gehen, aber jetzt…

Titelbild der Broschüre untragbarViele ältere Frauen leben in Beziehungen. Manche davon sind partnerschaftlich, geprägt von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung füreinander. Andere ältere Frauen leben in Beziehungen, die im Laufe der Zeit untragbar geworden sind, einige waren es von Beginn an. Diese älteren Frauen hatten und haben viel zu tragen. Etwas dagegen zu tun ist oftmals schwierig oder sogar unvorstellbar.
Diese neue Broschüre soll Frauen ermutigen und unterstützen, diese oftmals auch krankmachende und gefährliche Situation hinter sich zu lassen.

Hier der Link zum Download.