2011

16 Tage gegen Gewalt – Fahnenhissung & Radio-Sondersendung

Gewalt ist strafbar und durch nichts zu rechtfertigen!

Die Schwerpunktsendung unserer Frauenradioredaktion können Sie hier nachhören:  KLICK!

Zum sechsten Mal hissten wir gemeinsam mit engagierten Frauen, die Flagge „frei leben“ und setzen so ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt!

16 Tage gegen Gewalt an Frauen ist eine internationale Kampagne, die jedes Jahr vom 25. November bis 10. Dezember stattfindet. Auf der ganzen Welt nützen Fraueninitiativen diesen Zeitraum vom „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ (25. November) bis zum „Internationalen Tag der Menschenrechte“ (10. Dezember) um auf das Recht auf ein gewaltfreies Leben für Frauenaufmerksam zu machen. Auch Ebensee beteiligt sich seit 2006 an der weltweiten Kampagne.

Im Ebenseer Gemeindeamt können sich übrigens alle an einem vom FFS eingerichteten Infopoint zu diesem – gerade im ländlichen Raum – weitgehend tabuisierten Thema, informieren. Eins ist sicher: der Eindruck,bei uns gebe es keine häusliche Gewalt, trügt!

Schauen Sie nicht weg – helfen Sie!

 

Das Radiofest zum Ehrenamt

Samstag, 5. November, ab 14 Uhr in der Trinkhalle Bad Ischl

Alle Sendungen die im FRS LIVE gestaltet werden, gehen auch in der Trinkhalle für jeweils 20 Minuten LIVE ON AIR.
Dazwischen finden Diskussionsrunden statt, die das Thema Ehrenamt behandeln.
Außerdem wird das Freie Radio Salzkammergut in einer kleinen Fotoausstellung sichtbar gemacht!

Unsere Frauenradioredaktion Radio mit Leichtigkeit sendet seit März 2007 auf den Frequenzen des Freien Radios im Salzkammergut. Wir sind selbstverständlich auch dabei und an der Podiumsdiskussion um 19 Uhr wird sich Iris Kästel, die Geschäftsführerin des Frauenforums, zum Thema „Das Ehrenamt in der Gesellschaft“ zu Wort melden.

 

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Dr.in Marion Wisinger
Samstag, 5. November, 9 – 16 Uhr

Wir alle kennen die Situation: Im Gespräch mit NachbarInnen, im Supermarkt, in der Schule, am Arbeitsplatz – plötzlich sind wir mit vorurteilsbeladenen Parolen konfrontiert und möchten etwas Schlagfertiges erwidern, doch die passenden Argumente fallen uns in diesem Moment nicht ein oder werden nicht gehört. Warum ist das so? Und weshalb werden solche Sprüche überhaupt gesagt?

Das Argumentationstraining ist eine gute Gelegenheit, geeignete Strategien zu entwickeln und zu üben, auf solche Gesprächssituationen, wie sie uns im Beruf, im Freundeskreis, in der Familie oder häufig im öffentlichen Raum begegnen, sachlich, aber auch rhetorisch und emotional besser zu reagieren.

Leitung: Dr.in Marion Wisinger
Historikerin, Politologin, Generalsekretärin der Österreichischen Liga für Menschenrechte

 

Die eigene Berufung finden

Ulrike Feichtinger

Ulrike Feichtinger begleitet als Coach und Trainerin seit 5 Jahren Menschen dabei, ihren persönlichen Sinn im Leben zu finden, ihre Berufung zu entdecken. Ab Oktober können Frauen unter Ulrike Feichtingers Begleitung im Frauenforum Salzkammergut den roten Faden in ihrem Leben finden.

Die Jahresgruppe läuft unter dem Titel True Colors:

„Wir alle möchten in unserem Leben als das gesehen werden, was wir wirklich sind. Wenn wir unser Innerstes, unsere Berufung bewusst ins Leben einbringen, dann strahlen unsere wahren Farben – True Colors – wie ein Regenbogen!“ sagt Ulrike Feichtinger.

Wer es noch genauer wissen will kann sich folgende Radiosendung anhören:

Radio mit Leichtigkeit – Interview mit Uli Feichtinger.

 

Auf zu neuen Ufern! – in 398 Tagen allein um die Welt!

Christina Niedergrottenthaler
Multimediapräsentation
Montag, 24. Oktober, 19:30 Uhr, Eintritt € 8,- (2 Stunden mit Pause)
„Wer richtig reist, kommt verändert zurück.“, sagt Christina Niedergrottenthaler. In über 800 Bildern und Videos untermalt mit sorgfältig ausgewählter Musik, berichtet die 33jährige Traunerin von den ersten drei Stationen ihrer 13monate dauernden Weltreise: Irland, Schottland und quer durch Indien.
Ein persönlicher Erlebnisbericht, erfrischend, ansteckend und mit viel Gefühl.

 

45plus, na und…?

Vier Frauen an einem Tisch angeregt ins Gespräch vertieftSpinnstube, Mittwoch, 12. Oktober, 19:30 Uhr im FFS
Ab 45 sind wir am Arbeitsmarkt förderungswürdig, ab 65 werden wir als Belastung für die Allgemeinheit kategorisiert. Soweit die Außensicht  –  Innen spielen sich ganz andere Dinge ab. Für C.G. Jung wird die Entwicklung des Menschen erst ab der zweiten Lebenshälfte interessant. Die Neurobiologie bestätigt uns eine Lernfähigkeit des Gehirns bis ins hohe Alter. Und the economist  titelt „Die Freude am Älter werden – Warum das Leben erst mit 46 Jahren beginnt“.

Zu Gast Dr.in Danielle Bidasio, Gesundheitspsychologin, systemische Psychotherapeutin, Selbständige Personal- und Organisationsberaterin aus Salzburg.

 

Weiberroas 2011 – BREGENZ (30.09. – 02.10.2011)

Seebühne – Lange Nacht der Museen – Frauenmuseum Hittisau – Käsehaus mit Schaukäsen – Stadtführung  und viel gute Laune machten die Weiberroas 2011 wieder zu einem tollen Erlebnis!!!

 

Die Lange Nacht der Sprachen, 26.09. – schön war’s!

 

*** versenkt ***

Eine bunte Menschenschar wohnte am 22. September dem KunstprojektVersenkungen der KünstlerInnen Sabrina Kern und Alexander Jöchl an der Traunmündung in Ebensee bei.

Ab heuer sollen in den nächsten drei Jahren, jeweils am 22.09., insgesamt 191 Flusssteine, die mit Autor_in/ Buchtitel/ Untertitel/ Erscheinungsort/ Publikationsjahr versehen sind, an der Schnittstelle Traunmündung/ Traunsee und Wasser/ Land lose verteilt hingelegt werden.

Dieser Tag stellt das überlieferte Datum von 1934 dar, an dem der erste Versuch der Bücherversenkung in der Traun stattfand.

Mehr zum Projekt erfahren Sie hier: fiftitu.at/versenkungen

 

Der Musikgarten kommt endlich nach Ebensee!!!

Das Logo des Projektes Musikgarten
Das Frauenforum Salzkammergut bietet Raum, um mit Babies und Kleinkindern auf spielerische Weise in die Welt der Musik einzutauchen.
Hier wird gesungen, gehorcht, getanzt und auf einfachen Instrumenten wie Glöckchen, Klanghölzern, Trommeln und Klangstäben gespielt. Dabei wird so manche Geschichte in Musik und Bewegung umgesetzt.
Leitung: Mag.a Monika Peer
Musik- und Gesangspädagogin, Mutter
Nähere Info und Anmeldung unter 0650 – 6905569 oder monika.peer@gmx.at

Lesen Sie hier ein Interview mit der Musikgartenleiterin Monika Peer:

Musikgarten_Interview_mit_Monika_Peer.pdf

 

Selbstverteidigung für Mädchen

Zwei Mädchen die das Boxen üben ...Angst vor Gewalt haben Frauen wie Männer, Mädchen wie Burschen.
Die kräftig wirkenden Rollenbilder allerdings erschweren es vor allem vielen Mädchen den eigenen Körper in all seiner Kraft für Selbstverteidigung zu nutzen. Mädchen sind schließlich sanft und lieb, sie lassen jemand anderen früher los, wenn sie/er sagt „das tut weh“, sie üben nicht mit aller Kraft zu schlagen, zu treten und haben folglich auch im Falle eines Angriffes große Hemmungen sich mit aller Kraft zu wehren.
Deswegen ist es wichtig Mädchen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und deswegen bietet das Frauenforum Salzkammergut auch regelmäßig Selbstverteidigungskurse für Mädchen und Frauen an.
Zuletzt im Rahmen des Ebenseer Ferienpasses.

 

Foto der Sommerkindergartengruppe

Fünf Wochen lang haben die Pädagoginnen Simona Franchini, Julia Kofler und Magdalena Schwaiger jene Ebenseer Kinder betreut, die die lange Ferienzeit berufsbedingt leider nicht mit ihren Eltern verbingen konnten. Das pädagogische Team hat wie immer mit Spiel und Spaß den Aufenthalt für die Kinder in der Saisonbetreuung ferienähnlich und entspannt gestaltet.

Das Frauenforum Salzkammergut hat heuer schon zum sechsten Mal, im Auftrag der Gemeinde, den alterserweiterten Sommerkindergarten organisiert. Insgesamt wurden 35 Kinder fünf Wochen lang vom pädagogischen Team liebevoll betreut.

 

Zukunftssymposium 2011 – Paradigmenwechsel Nachhaltigkeit

Wissen und Handeln zusammenbringen

Im Fokus des dritten Zukunftsymposiums des Frauenforum Salzkammergut in Ebensee, am 17. und 18. Juni, stand der Begriff der Nachhaltigkeit.

Wollen wir nachhaltig leben, so geht es darum Handlungsmuster zu entwickeln, die den Bedürfnissen der heute lebenden Menschen Rechnung tragen, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen einzuschränken.

Im Prinzip wissen wir mehrheitlich, dass wir anders handeln und leben sollten, aber wir tun es nicht. Wir sind Wissensriesen, aber Umsetzungszwerge., haben es die AutorInnen Heike Bruch und Rolf Wunderer, in ihrem im Jahr 2000 erschienen Buch „Umsetzungskompetenz“, auf den Punkt gebracht.

Dabei ist die Idee eines nachhaltigen Lebens so gar nicht kompliziert; auf einen plastisch-greifbaren Begriff gebracht bedeutet Nachhaltigkeit: Handle so, dass auch Deine Enkelkinder eine lebenswerte Zukunft vorfinden. „Enkeltauglichkeit“ heißt also die Maxime, an der wir unser Leben ausrichten sollten.

Sigrid Grünberger

Mag.a DIin Sigrid Grünberger von SERI, eine der drei ExpertInnen des Zukunftsymposiums, die sich in ihrem Forschungsfeld mit Lebensstilen beschäftigt, machte deutlich, dass unser derzeitiger Lebensstil so nicht verallgemeinerbar ist. „Die Auswirkungen unseres Handelns sind nicht mehr lokal begrenzt. Unser Handeln verändert die Erde – überall, für immer, so schnell wie nie zuvor.“ Grünberger lieferte aber auch schon eine Lösung mit: „Mehr Lebensqualität ist bei (viel) weniger Ressourcenverbrauch möglich.“ So hätten sämtliche Umfragen und Studien in ihrem Forschungsfeld ergeben: Glücklich und zufrieden machen uns immaterielle Güter, wie Familie, FreundInnen, die Natur, Bewegung. Handelten wir also nach diesen Bedürfnissen, so gingen wir ohnehin deutlich ressourcensparender mit der Welt um.

Johannes Meinhart

Dass den Herausforderungen unserer Zeit nicht nur durch den einzelnen, sondern auch von größeren Gemeinschaften nachhaltig begegnet werden muss, zeigte Mag. Johannes Meinhart, Regionalmanager für Nachhaltigkeit & Umwelt im Bezirk Vöcklabruck und Gmunden, am Beispiel der Gemeinden auf. Was bedeutet die rückläufige EinwohnerInnenzahl für den Erhalt von Kindergärten und Schulen oder von Betreuungseinrichtungen? Wie begegnen wir derÜberalterung unserer Gesellschaft im Bereich Pflege, Mobilität und Nahversorgung? Wie können wir die Folgen der Individualisierung in den Gemeinden abfedern, da die Bindungen zwischen den Menschen immer loser werden, der Flächenverbrauch für Einfamilienhäuser steigt, die Nachbarschaftshilfe abnimmt? Diese Fragen gab der Regionalmanager zu bedenken und stellte alsLösungsansatz das Aktionsprogramm „Agenda 21“ vor. „Mit Bürgerbeteiligung wird ein Zukunftsprofil erarbeitet und Projekte umgesetzt. Durch die Einbindung verschiedener Generationen, Talente und Sichtweisen erreicht man eine neue Qualität und Identität der Entscheidungen in der Gemeinde“, berichtete er. Dabei sind die Menschen meist nur dann zu mobilisieren, wenn sie die Themen wirklich bewegen, dann nehmen Sie sich auch die Zeit und engagieren sich.

Angelika Wohofsky

Als weitere Expertin war Mag.a Angelika Wohofsky geladen. Sie beleuchtete die Verwendung des Begriffes Nachhaltigkeit kritisch. So gab es schon 1754 in Hallstatt eine Waldverordnung in der es hieß: „Jede Obrigkeit soll in ihren Waldungen nicht mehr Wald schlägern, als durch den natürlichen Zuwachs nachzukommen vermag.“ Nüchtern betrachtet handelt es sich beim Prinzip der Nachhaltigkeit also auch um ein betriebswirtschaftliches Konzept, das die langfristige ökonomische Nutzung – in diesem Fall des Waldes – garantieren sollte. Wichtig in der Nachhaltigkeitsdebatte ist daher auch die gerne ausgeblendete  Systemfrage. Wie weit müssten grundlegende Rahmenbedingungen der gesellschaftlichen Strukturen verändert werden, um nachhaltig zu leben?

Für Wohofsky hat Nachhaltigkeit daher mit Ehrlichkeit und Authentizität zu tun.„Wenn wir wahrhaftig nachhaltig leben wollen, müssen wir uns mit unserer eigenen Persönlichkeit auseinander setzen. Wir sind gemeinsam gefordert, an uns selbst zu arbeiten, aus unseren eigenen Kontrolldramen auszusteigen, die Perspektive zu wechseln, spirituelle Werte zu vertreten und diese auch im Alltag zu leben. Wir entscheiden, ob Gier, Neid und grenzenloses Wachstum unsere Kultur entscheidend weiter prägen soll, oder Mitgefühl, Toleranz gegenüber Andersdenkenden, Frieden, eine gesunde und artenreiche Lebenswelt unser Wertesystem prägen darf.“

Ausdiskutiert werden konnte das Thema Nachhaltigkeit im Rahmen des Zukunftsymposiums selbstverständlich nicht, aber alle Teilnehmerinnen waren sich einig, dass es immer mehr Menschen gibt, die das Bedürfnis haben etwas zu verändern, die merken, dass es so wie es jetzt ist nicht weitergehen kann.

Nun müssen wir es also nur noch schaffen von Umsetzungszwergen zu Umsetzungsriesen zu werden, denn wie hat es schon Erich Kästner 1936 in seinem Kurzgedicht so treffend formuliert: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“.

 

Wochenmarkt plus trifft Klimagenuss

Samstag, 11. Juni, am Wochenmarkt in Ebensee (Salinenplatz)

Unter dem Motto „Wochenmarkt plus trifft Klimagenuss“ konnten die BesucherInnen

  • fair frühstücken,
  • eine mit Sonnenkraft erwärmte indische Suppe kosten oder
  • sich mit Bio-Säften und selbst gemachten „grünen Getränken“ stärken.
  • An Infoständen erhalten Sie wertvolle Tipps über das, was jeder Einzelne von uns tun kann, um Klima schonend durchs Leben zu gehen und
  • ein Infopfad lädt zum lesenden Flanieren ein.

Die Radioredaktion „Radio mit Leichtigkeit“ hat eine Sendung zum Thema Nachhaltigkeit produziert.

Hören Sie die Sendung online. Hier der Link!

 

Mehr Chancen durch gezielte Qualifikation

BeratungsgesprächInformationsveranstaltung für arbeitssuchende Frauen

Mittwoch, 13. April, 9 Uhr, Frauenforum Salzkammergut

Das Projekt heißt kurz und klingend AQUA und wird in Kooperation mit dem ams und dem Land Oö. durchgeführt. Hinter AUQA verbirgt sich arbeitsplatznahe Qualifikation. Die Frauenstiftung Steyr – seit 20 Jahren „Die beste Verbindung zwischen Frau und Wirtschaft“ – bietet mit diesem Modell arbeitsuchenden Frauen die Möglichkeit, fehlende Qualifikationen für einen spezifischen Arbeitsplatz sowohl durch theoretische als auch betriebspraktische Ausbildung zu erwerben und ihr Potenzial dadurch bestmöglich in den Arbeitsmarkt einzubringen.

Am Mittwoch, den 13. April, um 9 Uhr, stellt Ing.in Angelika Piffer (auf dem Foto links) das Projekt im Frauenforum Salzkammergut in Ebensee vor.

Informieren Sie sich über die vielen Möglichkeiten für ihre Zukunft!

Eintritt frei!

 

Mit Sicherheit?! – Diskussionsabend

Wortgebilde / Collage
Montag, 11. April, 19.00 Uhr, im FFS

Die Menschen fühlen sich unsicher, das hat viele Gründe; die Problemlagen sind komplex. Das Geschäft mit der Sicherheit blüht.

Was steckt hinter dem gesellschaftlichen Aufrüsten und was bedeutet das für die Geschlechter?

„Durch die Präsenz von weitgehend männlichen Sicherheits- und Ordnungsdiensten erfährt der öffentliche Raum eine Renaissance an männlicher Präsenz.“, sagt Sandra Ernst-Kaiser, Soziologin aus Wien, und führt weiter aus:„Die Uniformierten tragen Gummiknüppel am Hosenbund, überdimensionierte Pfefferspraydosen und Waffen anderer Art. Artikuliert wird hierbei der Gestus der Übermacht des Überwachers. Auch das ist eine den Männern zugeschriebene Rolle.“

Werden Frauen also aus dem Öffentlichen Raum erneut verdrängt? Haben dort wieder Männer das Sagen?

Diskutieren Sie mit uns und Yvonne Machl!

Eintritt frei!
Leider hat uns die Referentin Sandra Ernst Kaiser kurzfristig absagen müssen. Um so glücklicher sind wir, dass wir Yvonne Machl aus Linz gewinnen konnten. Sie ist beim Land Oö. im Jugenschutz tätig und arbeitet darüber hinaus selbst im Sicherheits- und Überwachungsdienst.

 

Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration am 19. März 201120.000 Frauen waren es nicht, aber immerhin mehr als 8.000, die zur Demonstration für Frauenrechte, am Samstag 19.03.2011, nach Wien kamen.

Die Demo begann um 13:45 Uhr am Schwarzenbergplatz mit einer Lesung historischer Zitate von Frauenrechtlerinnen.

Danach folgten Ansprachen von:

Sandra Frauenberger, Judith Schwentner, Ceija Stojka, Nina Gunic und Katja Thürriegl, Waltraud Schauer, Rosa, Zora und Emma, und Barbara Steiner. Für die künstlerischen Breaks sorgten: All’ Arrabbiata donne, Eva Dité, Christine Zurbrügg und Jelena Popržan & Rina Kaçinari alias Catch-Pop String-Strong.

Um 15 Uhr trommelten dann die Percussionistinnen des femous Orchestras – Angela Berran, Andrea Schalk, Maria Petrova und die MusikerInnen von rambasamba und sambAttac zum Demonstrationszug Richtung Parlament.

Um 16 Uhr begann die Abschlusskundgebung vor dem Parlament.

Mit Musik von Celia Mara, femous Orchestra, einem Poetry Slam von Mieze Medusa, einer Einlage von Nika Zach + Julia Siedl.

Es gab Ansprachen von Gabriele Heinisch-Hosek, Rubia Saldago, Margit Hauft, Simone Boria, Sabine Prokop, Elizabeth Sepúlveda und Michaela Moser.

Selbstverständlich war auch eine Delegation des Frauenforums unter den mehr als 8.000 Frauen, die sich der Demonstration angeschlossen haben.

Die Plattform 20.000 Frauen, forderte Einzelpersonen und Gruppen auf, dreiForderungen zu übermitteln. Die drei Forderungen des FFS lauten:

  1. Freiheit, um unabhängig und widerständig durchs Leben zu gehen
  2. Lebendigkeit, um die goldenen Käfige der Rollenbilder kraftvoll zu sprengen
  3. Solidarität, um gemeinsam unsere Freiheit und Lebendigkeit zu bewahren und zu feiern

Hier geht’s zur Homepage der Plattform mit den vielen Tausend anderen Forderungen.

 

12. März: Frauenfilmtag mit Vernissage im Kino Ebensee

Helene Benedikt und Gertrude Piontek

Helene Benedikt und Gertrude Piontek

Der blaue Panther von Helene Benedikt

Der blaue Panther

Sektempfang, Vernissage & bosnische Snacks

19.30 Uhr Eröffnung

Die Phantastischen Welten der HELENE BENEDIKT

Geboren in Linz, aufgewachsen in Gmunden und nähe Salzburg. Nach der Matura folgte ein Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien, welches sie 1961 mit der Lehramtsprüfung zur Magistra artium abschloss. Von ihrer Mutter lernte sie die Technik der Fayence-Malerei. Größere Arbeiten waren Fliesenbilder für Bäder, Küchen, Kachelöfen. Später auch Geschirr. Immer wieder war sie auf Ausstellungen, u.a. bei der Innviertler Künstlergilde in Braunau, vertreten. Inspiration holte sich Helene Benedikt auf ihren zahlreichen Reisen in den Iran, Mexiko, Nepal und wiederholt nach Ladakh. Seit ihres mehrjährigen Aufenthalts in Bayern experimentiert sie mit neuen Techniken. Es entstehen Bilder auf Papier, kombiniert mit verschiedensten Materialien wie Federn, Folien, Sand. Helene Benedikt geht in ihren Arbeiten auf die individuellen Wünsche ihrer Kunden ein und verwirklicht deren Träume in ihren Werken.

Bilder und Reproduktionen sind übrigens in einer Dauerausstellung im Veranstaltungsbereich des FFS zu besichtigen und käuflich zu erwerben.

Zwischen uns das Paradies Filmplakat
20.00 Uhr Film

Na Putu – ZWISCHEN UNS DAS PARADIES

Ein kinderloses Paar im Nachkriegs-Sarajewo. Luna arbeitet als Flugbegleiterin, ihr Mann Amar als Fluglotse. Nach außen scheinen sie ein perfektes Paar zu sein. Nur ihr größter Wunsch nach Nachwuchs will nicht in Erfüllung gehen. Als der Mann wegen Alkoholismus vom Dienst suspendiert wird, driftet er über seinen alten Kriegskameraden Bahrija zusehends in eine wahabitische Fundamentalistengruppe ab. Amar fühlt sich mehr und mehr von dieser Gemeinschaft angezogen. Luna aber will ihm nicht folgen.

Drama – Bosnien und Herzegowina/D. 2010

Ein Film von Jasmila Zbanic über Liebe, Religion, Vernunft und Kampf vor den Kulissen einer gebeutelten Stadt.

 

Zwei Männer und zwei Frauen präsentieren stolz ihren selbst zusammengebauten Solarkocher

Im Oktober 2009 wurde die gemeinsame Klimatour-Staffel-Initiative des Frauenforums Salzkammergut und der Pfarre Ebensee im Rahmen der Klimatour ausgezeichnet; der Preis: ein Solarkocher. Dieser ist nun endlich in Ebensee angekommen und wurde in knapp zwei Stunden zusammengebaut.

Der Bezirksabfallverbandhat sich bereit erklärt, den Solarkocher in seinen Räumlichkeiten (Dr. Rasperstraße 15) zu lagern, so dassinteressierte Vereine, Schulen etc., die den Solarkocher verwenden möchten, diesen leicht abholen können.

So hat Ebensee den Preis gewonnen:

Im Juli 2009 haben wir zahlreiche Vereine und Gruppen dazu bewegen können bei der Gestaltung des Staffelabschnitts mitzumachen, so wurden die fairen Köstlichkeiten von der Eine-Welt-Gruppe, dem Tauschkreis Ebensee, denOrtsbäuerinnen und EbenseerInnen verschiedenster Nationalitäten kredenzt. Für die Kinder hatten Jugendliche des Projekts HORIZONT (Bildungszentrum Salzkammergut) Spielstationen und einen Luftballonstart vorbereitet. Der Bunte Kinderhort hatte die Nationalflaggen aller in Ebensee lebenden Nationalitäten (37!) gestaltet und die Fahrräder wurden mit den Flaggen geschmückt.

Ein Infopfad mit 24 Plakaten, der über Klimaschutz, Nachhaltigen Tourismus, Fair Trade etc. informierte, war einen Monat lang beim Gemeindeamt Ebensee aufgespannt.

Für die Nachhaltigkeit sorgte auch eine einstündige Radiosendung im Freien Radio Salzkammergut, die die Redaktion „Radio mit Leichtigkeit“ produzierte.

 

Schafft die Europäische Integration Wohlstand und soziale Gerechtigkeit?

Hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion – Donnerstag,  24. Feb. 2011, 19.00 Uhr – FFS, Soleweg 7/4

Plakat zur Veranstaltung "Wohlstand & soziale Gerechtigkeit"

Diskutiert werden die Auswirkungen der europäischen Wirtschaftspolitik auf den einzelnen Menschen und die Vor- und Nachteile eines gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsraumes.

Auf dem Podium:

Karin Küblböck, Sprecherin und Mitbegründerin von Attac Austria
DDr. Severin Renoldner, Sozialreferent der Diözese Linz
Mag. Robert Leitner MBA, Leiter Europa Info Center der Wirtschaftskammer Oberösterreich

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe Connecting Systems. Ein Projekt von Freies Radio Freistadt in Kooperation mit Freier Rundfunk Oberösterreich und Freies Radio Salzkammergut (FRS).

 

SPINNSTUBE: Gesellschaft im Wandel – Ein neuer Lifestyle muss her!

Angelika Wohofsky
Do, 17. Feb. 2011, 19.00 Uhr

Die Wirtschaft boomt, doch dahinter wächst die Zahl der von Armut gefährdeten Personen. Wird uns also die Wahrheit gesagt? Und dürfen wir hoffen, dass wir bald mit Grüner Technologie die Trendumkehr schaffen? Die Antwort ist: NEIN. Wenn wirklich etwas verändert werden soll, dann müssen wir bei uns selbst beginnen. Es wird darauf ankommen, wie schnell jede und jeder Einzelne von uns seinen persönlichen Lebensstil zu ändern vermag. Der Kapitalismus ist an seinem Ende angelangt. Für den Weg ins Neue fehlt uns aktuell aber die Landkarte – der Routen-planer ist jedoch vorhanden.

Zu Gast: Maga Angelika M. Wohofsky

A. Wohofsky geht ungewöhnliche Wege abseits vom Mainstream, um ihre Ziele auf innovative Weise zu erreichen. 

Eintritt frei!

 

Wir können uns dem Internet nicht verweigern, aber wir müssen lernen damit umzugehen.

Das Logo der Frauenradioredaktion "Radio mit Leichtigkeit"Jedes Jahr rückt der Safer Internet Day (8. Februar) das Thema Sicherheit im Internet und in den neuen Medien weltweit in den Fokus.

Aus gegebenem Anlass strahlte die Redaktion Radio mit Leichtigkeit einen Vortrag der Medienwissenschaftlerin Mag.a Dr.in phil.Christine Wijnen aus Salzburg aus, den sie am 18. Jänner 2011 im Frauenforum Salzkammergut gehalten hat.

„Wir können es uns heutzutage nicht mehr leisten, uns dem Internet zu  verweigern, aber wir müssen lernen mit ihm umzugehen“, sagt Wijnen und gibt wertvolle Tipps, wie wir unsere eigene und die Medienkompetenz unserer Kinder fördern können.

Die Sendung geich anhören: KLICK!

Logo saferinternet
Dienstag, 18. Januar 2011, 19 Uhr

“Wie kann ich mein Kind dabei unterstützen, sicher und kompetent mit dem Social Web umzugehen?”

  • Schutz der Privatsphäre – Digitaler Fußabdruck
  • Kontaktplattformen (Facebook) – Chancen und Risiken
  • Wo liegen die Risiken des Internets für Kinder und Jugendliche?
  • Wie Können wir die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen fördern?

Referentin: Mag.a  Dr.in phil. Christine W. Wijnen

Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin. Sie promovierte an der Univ. Salzburg zur internationalen Medienpädagogik und arbeitete dort in diversen Forschungsprojekten zum Medien-umgang Heranwachsender. Ihre Arbeits- und Forschungsschwer-punkte sind Medienpädagogik, Mediensozialisation, Rezeptions-/ Nutzungsforschung, Kinder- und Jugendmedienforschung, Heranwachsende und Web 2.0 sowie Methodologie und Methoden qualitativer Sozialforschung.