29. Juni - Aktion am Wochenmarkt Gmunden
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Einkommen ist kein Beichtgeheimnis!
Obwohl Frauen heute so gut ausgebildet sind wie noch nie, schützt sie das nicht vor ungleicher Bezahlung. Arbeitnehmerinnen in Oberösterreich verdienen bis zu 40% weniger als Männer, selbst bei Vollzeit beträgt die Differenz noch 30% . Bis zu 18% verdienen Frauen weniger, nur weil sie Frauen sind, denn diese Zahl ist statistisch nicht erklärbar. Oft werden Frauen schlechter eingestuft, sie erhalten weniger Zulagen oder Prämien. Aber die Frauen wissen das nicht – ihnen fehlt der Vergleich.
„Die sicherste Art eine Ungerechtigkeit überleben zu lassen ist, sie zu verschweigen. Gerade deswegen sind geschlechtsspezifische Einkommensberichte ein ganz wesentlicher Schritt, damit Frauen endlich die gleichen Löhne erhalten wie ihre männlichen Kollegen. Transparenz schafft hier Gerechtigkeit!“, ist Iris Kästel von Frauenforum Salzkammergut überzeugt.
„Die Anfang Juni mit den Sozialpartnern erzielte Einigung, Einkommenstransparenz im Gesetz zu verankern, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, dem weitere folgen müssen. Wir nützen diesen Schwung und fordern, dass sukzessive bereits in Betrieben mit mehr als 25 MitarbeiterInnen die durchschnittlichen Löhne und Gehälter von Frauen und Männern in Form von Einkommensberichten offengelegt werden. Die meisten Frauen arbeiten in Klein- und Kleinstbetrieben, nur so profitieren auch sie davon!“, erklärt SPÖ_Bezirksfrauenvorsitzende Sabine Promberger.
Johanna Bors von den Grünen betont außerdem: „Als Vorbild für andere Betriebe soll Oberösterreich voran gehen und in landeseigenen bzw. landesnahen Betrieben Einkommensberichte erstellen. Immerhin hat OÖ (nach Vorarlberg) den zweitgrößten geschlechtsspezifischen Einkommensunterschied im Bundesländervergleich."
Die Aktion war Teil der Aktionswoche, die das Bündnis 8. März oberösterreichweit organisiert hat.
Das Bündnis 8. März hat sich aus Anlass des 100. Internationalen Frauentages am 8. März 2010 zusammengeschlossen und besteht aus Vertreterinnen der SPÖ und Grünen, der Katholischen Kirche, dem ÖGB, der Arbeiterkammer, der Österr. HochschülerInnenschaft und zahlreichen Fraueninititativen bzw. Frauenberatungseinrichtungen.
SPINNSTUBE: Ab in den Garten!
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Gemeinschaftsgärten in Berlin - Donnerstag, 24. Juni 2010
In der Filmreihe „Eine andere Welt ist pflanzbar!“ der Münchnerin Ella von der Haide (DI.in der Stadt- und Regionalplanung, Landschaftsgärtnerin, Künstlerin) werden Gemeinschaftsgärten weltweit vorgestellt. Im Zentrum der Filmreihe stehen die AktivistInnen aus den Gemeinschaftsgärten, ihre Gärten und Visionen. Sie berichten darüber, wie und warum ihre Gärten nicht nur grüne Oasen mitten in der Stadt sind, sondern Projekte, durch die sie „eine andere Welt“ verwirklichen.
KABARETT: Das Schweigen der Händler
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Schon zum dritten Mal präsentierte das Frauenforum Salzkammergut die Kabarettistin Andrea Händler in Ebensee (auf dem Foto mit Obfrau Gertrude Piontek).
Vor ausverkauftem Saal spielte Sie ihr Kabarett-Solo-Programm „Das Schweigen der Händler”.
Mit der ihr eigenen Unverfrorenheit erkundete sie auf der Bühne jene Zonen des Alltags, über die ansonsten besser der Mantel des Schweigens gebreitet wird. Sie erzählte von der Gnadenlosigkeit des verfallenden Körpers, den Männern, die sie nicht gekriegt hat, aber auch von denen, die sie besser nicht gekriegt hätte.
Das war tragisch für die Händler, aber verdammt komisch für die ZuschauerInnen.
SPINNSTUBE: Macht Glaube Politik? - Kopftuchdebatten in Europa
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Donnerstag, 22. April 2010, 19.00 Uhr
Zu Gast: Nora Gresch
Irritierend, aggressiv, unterdrückend, emanzipiert, gefährlich, faszinierend ... das sind nur einige Wörter, die mit dem muslimischen Kopftuch assoziiert werden. Obwohl das „Kopftuch-Thema“ schon seit Mitte der 80er Jahre immer wieder ein Gegenstand öffentlicher Diskussionen in europäischen Ländern gewesen ist, haben sich diese Debatten innerhalb der letzten zehn Jahre intensiviert. Mittlerweile wird das Tragen von muslimischen Kopf- und Körperbedeckungen im öffentlichen Bereich in immer mehr europäischen Ländern reguliert.
In der Spinnstube haben wir uns mit der Frage beschäftigt, wie es sein kann, dass das Tragen eines Kopftuches so umstritten ist, wofür steht es, wieso es von einzelnen Staaten so unterschiedlich interpretiert und dann auch reguliert wird.
Die Expertin Nora Gresch berichtete uns u.a. von den Ergebnissen des europäischen Forschungsprojektes VEIL „Values, Equality and Differences in Liberal Democracies. Debates about Muslim Headscarves in Europe“.
Nora Gresch, Diplom-Soziologin, seit 2004 Dissertantin am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Wien. Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Managerin des EU-Forschungsprojekts „VEIL“.
1 neuer Standort • 2 Gruppen • 11 Jahre Bunter Kinderhort
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Das Frauenforum Salzkammergut (FFS) in Ebensee feierte am vergangenen Freitag, gemeinsam mit über 50 geladenen Gästen das 11-jährige Bestehen des Bunten Kinderhortes. Vor zwei Jahren wurde der Hort bereits bedarfsgerecht auf zwei Gruppen ausgebaut und im letzten Jahr konnte nach langer Umbauphase endlich auch der neue Standort in der Kirchengasse bezogen werden.
Bei der sympathischen Jubiläumsfeier folgte auf die Tanzaufführung der Kinder und den würdigenden Ansprachen der Obfrau des FFS Gertrude Piontek, des Landesrates Dr. Josef Stockinger, der Vizebürgermeisterin Ebensees Sabine Promberger und des Landtagsabgeordneten Arnold Schenner (der in Vertretung von Landesrat Ackerl gekommen war), die ökumenische Segnung des Hortes durch Pfarrer Alois Rockenschaub. Zu guter Letzt zerschnitten zehn Kinder ein langes rotes Band und riefen laut: „Das Buffet ist eröffnet!“.
Gestärkt von biologischen Säften und Snacks vom Minimarkt Ebensee hatten die Gäste sodann die Möglichkeit die großzügigen Räumlichkeiten des Hortes zu erkunden, sich von den Kindern an unterschiedlichen Spielstationen unterhalten oder sich vom Hortkünstler Christian porträtieren zu lassen. Die Hortinspektorin des Landes Oberösterreich, Ingrid Heinrich, gratulierte der Hortleiterin Julia Loidl und ihrem engagierten Team zur kurzweiligen Eröffnungsfeier und betonte, dass der Bunte Kinderhort aufgrund der guten Arbeit der Pädagoginnen und der wunderbaren Räume und Ausstattung ein wahrer Vorzeigehort für Oberösterreich sei.
Frauenfilmtag, Samstag 6. März
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Frauenfußball in Österreich
Die ersten Frauen traten bereits im Mittelalter gegen den Ball, erst im 19. Jahrhundert kam die Idee auf, dass Frauen sanft, zu wenig ehrgeizig und sowieso viel besser am Herd als für den Fußballplatz geeignet sind. Mediziner fürchteten sogar um deren Gebährfähigkeit. So mutierte Fußball zum Männersport. Dennoch rief 1923 in Österreich der Nationalspieler Ferdinand Swatosch zur Gründung eines Damenteams auf und 150 Spielerinnen meldeten sich. 1935 wurde die Österreichische Damenfußball Union gegründet, 1936 fand die erste österreichische Damenfußballmeisterschaft statt. Nach kriegsbedingter Pause kam es in den 1960er Jahren sogar zu einem offiziell Verbot für die Frauen zu spielen und den Männervereinen wurde untersagt ihre Plätze den Frauen zum spielen zur Verfügung zu stellen. Erst 1970 wurde dieses Verbot aufgehoben! Seitdem geht es stetig aufwärts mit dem Frauenfußball, der sich heute nur noch durch das fehlende Geld und die größere Fairness auf dem Platz vom Männerfußball unterscheidet ...
Football under Cover
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Teheran im April 2006: Die iranische Frauenfußball-Nationalmannschaft, die bislang nur in einer Halle – geschützt vor den Blicken der Männer – spielen durfte, spielt gegen eine Frauenmannschaft aus Berlin-Kreuzberg. Es ist das erste offizielle Frauenfußballspiel im Iran seit der Revolution vor 27 Jahren.
Das Frauenforum Salzkammergut präsentiert im Rahmen des Frauenfilmtags den von Regisseur Ayat Najafi und der Fußballspielerin Marlene Assmann und mit mehreren Preisen ausgezeichneten Film: Football under Cover.
90 Minuten lang erfüllen sich die Frauen ihre Träume von Freiheit, wird Fußball zum Hoffnungsträger für ein Leben ohne religiöse Zwänge. Trotz der anwesenden Sittenwächterinnen singen und tanzen mehr als eintausend Zuschauerinnen, feuern die beiden Mannschaften an.
Beim Frauenfilmtag präsentierten sich Spielerinnen des FC Altmünster!
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Seit Herbst 2003 gibt es beim FC Altmünster eine Frauenmannschaft! Derzeit belegen sie Platz drei der Oö Frauenliga - das ist die dritthöchste Liga Österreichs!
Hier geht's zur Homepage des FC Altmünster.
INTERVIEW mit Deborah Mirjanic, Stürmerin der FC Altmünster Kampfmannschaft
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Name?
Deborah Mirjanic (Debi)
Alter?
18 Jahre (30. Juli 1991)
Verein/Mannschaft?
FC Altmünster/Damen Kampfmannschaft
Wie bist du zum Fußballspielen gekommen und seit wann spielst du?
Da ich mit mehreren Burschen aufgewachsen bin, spiele ich bereits seit meiner Kindheit Fußball. Im Verein spiele ich erst seit es die Damenmannschaft beim FC Altmünster gibt (November 2003).
Wem hast du deine Karriere besonders zu verdanken?
Jeder unserer bisherigen Trainer hat uns vieles gelernt bzw. sein fußballerisches Wissen erfolgreich an uns weitergegeben. Durch viel Ehrgeiz und Spielfreude wurde aus uns ein echt tolles Team.
Was macht dir am meisten Spaß am Fußball spielen?
Der Zusammenhalt in der Mannschaft, die Teamfähigkeit, der Erfolg und natürlich auch generell der Sport: Fußball.
Auf welcher Position spielst du? Hast du schon immer dort gespielt?
Ich bin Stürmerin, habe aber auch schon im Mittelfeld gespielt.
Was macht dir im Training am meisten Spaß?
Bekannte Gesichter zu sehen, neue Übungen zu erlernen und vor allem den Fortschritt im Team zu sehen.
Was macht dir im Training am wenigsten Spaß?
Wenn das Training nur „bescheiden“ besucht ist.
Was sind deine nächsten Ziele?
Konditionell, körperlich und technisch stärker zu werden.
Hast du einen speziellen, hilfreichen Trainingstipp?
Der Wille muss da sein, ohne Ehrgeiz geht gar nichts.
Passendes Zitat: „Ohne Fleiß, kein Preis!“
Welche Eigenschaften sind wichtig, um Fußballerin zu werden?
- der Fußball sollte einem Freude bereiten
- gern im Team zu spielen
- ein gewisses Talent sollte vorhanden sein
- kritikfähig sollte man nicht nur sein, man soll diese Kritik auch umsetzen
können
- der regelmäßige Trainingsbesuch, Verlässlichkeit und Ehrgeiz sind wichtig
Was sagst Du denen, die Deinen Sport belächeln und nicht ernst nehmen?
Leider ist es beim Frauenfußball oft so, dass er belächelt und auch nicht ernst genommen wird. Diesen Leuten versuche ich klar zu machen, dass auch beim Frauenfußball fleißig und hart trainiert wird und lade sie auch immer wieder gern zu einem Spiel unserer Mannschaft ein.
Was müsste Deiner Meinung nach getan werden, um das Ansehen des Frauenfußballs weiter nach vorne zu bringen?
Meiner Meinung nach sollte der Frauenfußball mehr bzw. besser vermarktet werden. Der Frauenfußball ist in den letzten Jahren um einiges populärer geworden wobei er noch lange nicht mit dem Männerfußball vergleichbar ist.
Wann und wo können denn die Frauenfußballspiele gesehen werden?
Der aktuelle Spielplan wird demnächst fertig und kann beispielsweise beim Frauenfilmtag in Ebensee im praktischen Kartenformat mitgenommen werden! Auch auf der Homepage unseres Vereins sind alle Termine zu finden: www.fcaltmuenster.at
Auf welcher Sport-Internetseite surfst du gern?
Auf dieser Internetseite findet man alle Ergebnisse unserer Gegnerinnen, Mannschaften in höheren/niedrigeren Ligen und die der Männermannschaften.
Am Sonntag, den 28.03.2010, um 14:00 Uhr spielen die Frauen des FC Altmünster übrigens gegen Wolfern, ein Heimspiel im Traunsteinstadion.



















